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Wirkt vor allem im Hintergrund, wofür er auch kritisiert wird: Karl Röckinger, Landrat des Enzkreises. Foto: PZ-Archiv
Wirkt vor allem im Hintergrund, wofür er auch kritisiert wird: Karl Röckinger, Landrat des Enzkreises. Foto: PZ-Archiv
01.07.2016

PZ-Gespräch zum Enzkreis-Landrat: „Lass uns über Karl Röckinger reden“

Im PZ-Gespräch zwischen Thomas Satinsky, dem Geschäftsführenden Verleger, und Chefredakteur Magnus Schlecht über Politik und Politikstil des Enzkreis-Landrats Karl Röckinger wird heute ein Kommunalpolitiker unter die Lupe genommen, der erstaunliche Erfolgszahlen vorweisen kann. 361 Euro pro Einwohner gibt der Enzkreis in diesem Jahr für Soziales aus. Weniger als jeder andere Landkreis in Baden-Württemberg. Die Arbeitslosenquote ist die drittbeste des Landes. Gibt es da überhaupt Kritikpunkte?

„Landrat Karl Röckinger ist einer, der genau weiß, wie das Kommunalgeschäft funktioniert und der über Jahre hinweg viele kommunalpolitische Schlachten geschlagen hat. Er ist ein begnadeter Strippenzieher, der immer neben den Interessen des Enzkreises den eigenen Vorteil nicht vergisst“, schätzt Satinsky den Landrat ein. Und er sollte weitermachen, denn „es mangelt einfach an potenziellen Nachfolgern“, die sich nicht so richtig empfehlen würden.

Schlecht schätzt die Sparsamkeit von Röckinger: „Er hat den Enzkreis personell sehr schlank aufgestellt, was sich auch in der Erfolgsbilanz des Enzkreises niederschlägt, mit der er noch viel mehr wuchern könnte. Das tut er nicht, bleibt lieber im Hintergrund.“ Aber dieser Politikstil, so schlecht, biete auch Anlass zur Kritik, „denn immer dann, wenn es politisch heiß wird, sei es bei der Flüchtlingskrise oder der Windenergie, geht er eher in Deckung und schiebt seinen Ersten Landesbeamten Wolfgang Herz vor, der das qua Amt natürlich auch machen muss.“

Welche Positionen bezieht Röckinger im Verhältnis Enzkreis/Pforzheim, wie steht er zum Beispiel zum Finanzieren und zum Profitieren von der Infrastruktur Pforzheims? Das betrifft Theater oder Schulen. Diese und andere Fragen behandelt das PZ-Gespräch, das Sie in ganzer Länge am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite.