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© Seeger
30.12.2016

PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ sagt danke

Es ist an der Zeit, „danke“ zusagen. Danke für eine unglaubliche Großzügigkeit und Spendenbereitschaft, die Sie „Menschen in Not“ entgegengebracht haben. Noch nie in der 21-jährigen Geschichte der Hilfsaktion der Pforzheimer Zeitung wurde um die Weihnachtszeit herum eine solch’ hohe Summe von Ihnen gespendet. Beinahe 400 000 Euro sind zusammengekommen.

Die Verantwortlichen von MiN – wie wir uns kurz nennen – und die vielen Helferinnen und Helfer sind völlig überwältigt und gerührt. Wir alle wissen, dass Sie sich oder Ihren Lieben mit Ihrer Spende durchaus auch eine Freude bereiten hätten können. Umso mehr ist es wertzuschätzen, wenn Sie Ihr Geld für fremde Menschen einsetzen. Auf der anderen Seite können Sie sicher sein, dass „Menschen in Not“ Spenden und Zuwendungen treuhänderisch behandelt. Kein Cent einer Spende wird für Verwaltungs- oder Personalkosten eingesetzt. Jeder noch so kleine Betrag kommt bei Notleidenden aus der Region zu hundert Prozent an.

Im Vergleich zu anderen Hilfsorganisationen übernimmt bei MiN das Medienhaus „Pforzheimer Zeitung“ sämtliche Unkosten. Zudem prüft ein Beirat, in dem Vertreter der Sozial-Organisationen sitzen, die Richtigkeit der Spenden an Bedürftige. MiN wird also durch professionelle Hilfe unterstützt. Wie angekündigt, werden wir nun in den kommenden Monaten größere Projekte fördern können, aber dennoch liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Hilfe für die „kleinen Menschen“. Solche, die sich am Ende des Monats kaum noch ihr Essen leisten können oder kein Geld mehr haben für dringend nötige Arzneien. Mehr und mehr spielt bei MiN auch der Beistand für alleinerziehende Mütter oder alte Menschen eine Rolle. Für diese Bevölkerungsgruppen fühlen sich Stadt und Staat – trotz ständig wiederkehrender Lippenbekenntnisse für eine angeblich sozial gerechte Gesellschaft – nicht zuständig. Man verweist auf knappe Kassen. Oder eben auf „Menschen in Not“. Wir versuchen dann mit Ihren Spendengeldern, die gröbste Not zu lindern. Das gelingt meist. Aber gerade in der zurückliegenden glitzernden Weihnachtszeit wird deutlich, wie viele Menschen von dieser Konsumwelt ausgeklammert sind. Auch hier versucht MiN, kleine Freuden zu bereiten – und sei es auch nur mit einem Lebensmittelgutschein.

An diesen Beispielen sehen Sie, liebe Leserinnen und Leser, wie nötig und notwendig Ihre Spenden sind. Sie geben den Menschen damit Schutz, die ansonsten noch weiter an den Rand unserer Gesellschaft gedrückt würden. Und Sie tun dies das ganze Jahr über, denn „Menschen in Not“ ist – anders als etliche andere Organisationen – ganzjährig tätig. Deswegen unsere Bitte: Bleiben Sie uns gewogen, im Sinne notleidender Menschen aus unserer Region.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Albert Esslinger-Kiefer (PZ-Verleger), Thomas Satinsky (Vorsitzender „Menschen in Not“), Susanne Knöller (Vorsitzende „Menschen in Not“)