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Schmuckelheim

Bürgermeisterin Mirjams letzte Stunde im Rathaus. Foto: Eickhoff
Bürgermeisterin Mirjams letzte Stunde im Rathaus. Foto: Eickhoff
Die „Schmuckelheimer“ Band „Schnick-Schnack Rock“ hat Premiere mit dem Lied „Ich fühl´ mich schmuck“. Foto: Eickhoff
Die „Schmuckelheimer“ Band „Schnick-Schnack Rock“ hat Premiere mit dem Lied „Ich fühl´ mich schmuck“. Foto: Eickhoff
04.08.2017

PZ-Interview mit „Schmuckelheims“ Bürgermeisterin Miriam über die Wünsche ihrer Bürger

Bürgermeisterin Miriam (9) war nur wenige Tage im Amt. Sie vertritt die Bürger „Schmuckelheims“. Die Spielstadt der SjR Betriebs GmbH existiert noch bis Ende nächster Woche im Reuchlinhaus. Die PZ hat Miriam zu ihren Erfahrungen befragt.

PZ: Wie hat dir Schmuckelheim gefallen?

Miriam: Es war einfach schön und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wenn es geht, habe ich auf jeden Fall vor, nächstes Jahr wieder zu kommen.

PZ: Wie war es für dich, als du zur Bürgermeisterin gewählt wurdest?

Miriam: Da ich schon letztes Jahr Bürgermeisterin in „Puzzleheim“ war, bin ich überhaupt nicht aufgeregt gewesen. Das Sprechen auf der Bühne vor den Bürgern „Schmuckelheims“ fiel mir ebenfalls nicht schwer.

PZ: Was mussten „Schmuckelheims“ Bürger tun, um dir beziehungsweise dem Gemeinderat ihre Wünsche oder Vorschläge für die Stadt vorzutragen?

Miriam: Dafür gab es extra Wunschzettel, die die Bürger ausfüllen mussten. Im Gemeinderat haben wir dann besprochen, welche Vorschläge und Wünsche wir umsetzen können und welche nicht.

PZ: Weißt du noch ein paar Wünsche aus dem Volk und welche wurden davon umgesetzt?

Miriam: Es waren sehr viele, deshalb kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern. Zum Beispiel wollten manche einen Döner- und einen Pizzastand, die aber nicht zustande kamen. Viele wollten auch ein anderes Mittagessen und Eis als Nachtisch. Die meisten Wünsche drehten sich vor allem ums Essen.

PZ: Wurdest du als Bürgermeisterin bevorzugt behandelt?

Miriam: Nein, ich habe zum Beispiel keinen zusätzlichen Lohn als Bürgermeisterin bekommen und für andere Arbeiten wurde ich gleich bezahlt wie die anderen Kinder. In „Schmuckelheim“ habe ich mich auch noch immer wie Mirjam gefühlt, obwohl ich Bürgermeisterin war. Aber zu Hause haben mich meine Nachbarn manchmal mit „Frau Bürgermeisterin“ angeredet.

PZ: Hattest du denn auch andere Jobs neben deinem Bürgermeisteramt?

Miriam: Ja natürlich, ich musste ja trotzdem mein Geld verdienen. Ich habe deshalb in der Näherei und im Beauty-Salon gearbeitet, Freundschaftsbänder gebunden und beim Ticketverkauf für Museen geholfen.