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Fasching, Narren, Hexen, Guggenmusik

Thomas Paul hat sich 2010 so gut verkleidet, dass ihn nicht einmal seine Familie erkannte. Foto: Privat
Thomas Paul hat sich 2010 so gut verkleidet, dass ihn nicht einmal seine Familie erkannte. Foto: Privat
Clown und Fliegenpilz: Gabriele Münster (rechts) und Schwester Helga posieren vor dem Umzug. Foto: Privat
Clown und Fliegenpilz: Gabriele Münster (rechts) und Schwester Helga posieren vor dem Umzug. Foto: Privat
26.01.2018

PZ-Leser erinnern sich: 66 Jahre Umzug in „Dillschde“

Pforzheim. Die PZ hatte ihre Leser aufgerufen, ihre Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Faschingsumzug in Dillschde zu teilen. Und sie haben so manches Erinnerungsstück aus den Tiefen ihrer Schubladen gekramt.

Närrische 66 Jahre ist es her, dass sich der erste Fasnetsumzug durch die Straßen Dillweißensteins schlängelte. Grund genug für das Organisationsteam, der Traditionsveranstaltung 2018 nach drei Jahren Pause wieder neues Leben einzuhauchen. Neben einem vorfreudigen Blick nach vorn auf den Faschingsdienstag haben PZ-Leser auch in Zeugnissen der Vergangenheit gestöbert – und sind dabei neben wenigen schlechten Erinnerungen vor allem auf Lustiges, Geschichtsträchtiges oder Niedliches gestoßen. Eine Auswahl:

Überraschungsgast: Da hat sich Thomas Paul aus Huchenfeld einen ordentlichen Scherz erlaubt, an dem er die PZ-Leser teilhaben lässt: „Im Jahr 2010 sind meine Kinder mit der Mama zum Faschingsumzug in Dillweißenstein gegangen. Ich (der Papa) habe mir im Geschäft freigenommen und habe mich geschminkt und verkleidet, sodass mich fast niemand erkannt hat“, erinnert er sich. „So verkleidet, bin ich auch zum Umzug gegangen und habe mich heimlich hinter meine Lieben gestellt und den Umzug bejubelt. Das ist bestimmt zehn Minuten so gegangen – obwohl sie sich umgedreht haben, erkannten sie mich nicht! Als ich mich zu erkennen gegeben habe, waren die Überraschung und der Spaß groß. Was ne Gaudi.“

Kindheitserinnerung: Gabriele Münster hat tief in der Fotokiste gestöbert und ein Bild, wohl aus dem Jahr 1961, gefunden. Es zeigt sie selbst als Fliegenpilz verkleidet und ihre Schwester Helga als Clown, aufgenommen vor dem Umzug vom Fotostudio Bischoff.

Mehr lesen Sie am Samstag. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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