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PZ-Sommeraktion: Außergewöhnliches Familientreffen © Seibel
16.08.2011

PZ-Sommeraktion: Außergewöhnliches Familientreffen

Pforzheim. Markgräfin Ottilie von Baden (1453-1517) und Markgraf Karl Friedrich von Baden (1728-1811) haben sich am Dienstag im Rahmen der PZ-Sommeraktion "Schau mal wo du lebst" zu einer Familienzusammenführung der besonderen Art eingefunden. Denn die Markgräfin, Gemahlin con Christoph I. und Mutter von 15 Kindern, zeigte ihrem Ur-Enkel in der zehnten Generation das Bild ihrer Stadt Pforzheim um das Jahr 1500.

Bildergalerie: PZ-Sommeraktion: Historische Führung mit Markgrafen durch Pforzheim - Teil 1

Und der Markgraf vermittelte seiner Vorfahrin, wie sich die Stadt und das Land unter seiner Regentschaft zum Ende des 18. Jahrhunderts weiter entwickelt hat. Wie er die Markgrafschaft zur Blüte führte, die Leibeigenschaft auflöste, Religionsfreiheit gewährte, Experten auf vielerlei Gebieten aus dem Ausland ins Land holte.

Vor allem aber verwies Karl Friedrich darauf, dass er im Jahr 1767 im Pforzheimer Waisenhaus den Grundstein zur Schmuck- und Uhrenindustrie gelegt hat. Und dass er in Pforzheim die erste Berufsschule der Welt gründete. Für die Teilnehmer der PZ-Sommeraktion wurde der Erlebnis-Rundgang von der Schlosskirche zum Waisenhausplatz zum ebenso kurzweiligen wie lehrreichen lebendigen Geschichtsunterricht. Ef-te