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Im Archivbau dokumentieren die Freunde der Schloßkirche ihr Engagement für den Wiederaufbau des im Krieg stark beschädigten Gotteshauses. Foto: Meyer
Pfarrerin Heike Reisner-Baral zieht die PZ-Leser in der Taufkapelle der Schloßkirche in ihren Bann. Foto: Meyer
10.08.2018

PZ-Sommeraktion: Leser sehen Schloßkirche mit anderen Augen

Pforzheim. Pünktlich zum Glockengeläut – zehn Schläge an der Zahl – beginnt die Führung. Wir sind schließlich bei Kirchens. Es werde jedoch kein kunsthistorischer Exkurs durch die alte und wechselvolle Geschichte des „Steinernen Geschichtsbuchs“ der Stadt, sagt Heike Reisner-Baral – „sondern eine Liebesgeschichte“: die der Pfarrerin zu „ihrer“ Kirche.

Bildergalerie: Schau mal, wo du lebst - Farbenmeer in der Schloßkirche

Gleichwohl hat sie sich für die PZ-Leser präpariert, die bei „Schau mal, wo Du lebst“ Wissenswertes, Skurriles, Humoriges, aber auch Widersprüchliches erzählt bekommen. Und natürlich wollen sie alle in die Gruft, zugänglich nur über den Stifts-Chor und nur mit ausdrücklicher Erlaubnis Seiner Königlichen Hoheit, wie Prinz Bernhard, der badische Markgraf, angesprochen zu werden pflegt. Denn die Grablege seiner Vorfahren (bis 1860) ist im Besitz der Familie – im Gegensatz zur Kirche, deren Eigentümer das Land ist (was sich gerade bei der teuren Renovierung als äußerst segensreich für die Kirche erwiesen hat).

Natürlich wissen Heike Reisner-Baral und Andrea Pfrommer von der ökumenischen Citykirche, was sie den Lesern schuldig sind, und witzeln gleich zu Beginn vor dem Eingang des Gotteshauses, sie hätten Kaspar Hauser schon mal vorsorglich geweckt, der in einem der Kindersärge liegen soll – eine nicht totzukriegende Verschwörungstheorie um die manipulierte Thronfolge des Hauses Baden.

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