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Auf digitale Bildung setzen Dirk Schäfer von der Polizei, Autor Thomas Feibel, Organisatorin Petra Fakler vom Netzwerk Looping, Sozialpädagoge Clemens Beisel, Moderator Simon Walter und die Präventionsbeauftragte Beate Lorenz. (von links). Foto: Meyer
Auf digitale Bildung setzen Dirk Schäfer von der Polizei, Autor Thomas Feibel, Organisatorin Petra Fakler vom Netzwerk Looping, Sozialpädagoge Clemens Beisel, Moderator Simon Walter und die Präventionsbeauftragte Beate Lorenz. (von links). Foto: Meyer
07.02.2018

PZ-Veranstaltung: Wir erklären, wie der sinnvolle Umgang mit Smartphones gelingt

Pforzheim. Bei zwei Fragen des Autors und Medienexperten Thomas Feibel gingen am Dienstagabend im PZ-Forum fast alle Hände hoch. „Wer hat ein Smartphone?“, lautete die eine. „Wer hat Kinder?“, die andere. Der Grund dafür war offensichtlich.

War es doch die Erziehung in einer digitalen Welt, die bei der Veranstaltung des Arbeitskreises Medien anlässlich des deutschlandweiten Safer Internet Days (deutsch: Tag für mehr Internetsicherheit) im Fokus stand. „Der Erziehungsauftrag ist aber mehr als nur zu fragen: Wie kriege ich das Handy aus der Hand meines Kindes – und das ohne Axt“, sagte Feibel zu Beginn seines Vortrags. Und auch seine folgenden Ratschläge vermittelte er den rund 120 Zuhörern mit Humor. Etwa, als der vierfache Familienvater an die Vorbildfunktion der Eltern erinnerte: „Kennen Sie diesen Moment, wenn man vom Handy aufblickt und sieht, dass das Kind aufs Handy schaut – und man sich dann darüber aufregt?“

Feibel gehört nicht zu den Fachleuten, die die digitalen Alleskönner verteufeln. Doch auch ein Loblied auf Smartphones ist aus seinem Mund nicht zu hören. Stattdessen setzt der 55-Jährige auf ein „Ja, aber...“. Ein Beispiel: Ja, auch Spiele auf dem Smartphone könnten sinnvoll sein. Aber selbst zunächst einmal kostenlose Handyspiele wie „Clash of Clans“ brächten die Gefahr mit sich, nicht nur Zeit, sondern später auch Geld zu kosten.

Ein zweiter Medienexperte saß bei der anschließenden Diskussion mit auf dem Podium: Clemens Beisel, der in Pforzheim und dem Enzkreis schon Tausende Kinder und Jugendliche zum Thema Smartphone gecoacht hat. „Wir müssen die Eltern in die Verantwortung nehmen“, sagte der Sozialpädagoge – und appellierte: „Haben Sie den Mut, mit den Digital-Profis, die Sie zuhause sitzen haben, ins Gespräch zu kommen.“

Mehr über die Podiumsdiskussion mit Dirk Schäfer (polizeiliche Prävention), Beate Lorenz (Präventionsbeauftragte des Regierungspräsidiums), Thomas Feibel und Clemens Beisel lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.