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© dpa
24.12.2012

PZ-news wünscht allen Lesern frohe, friedliche Weihnachtstage

Man kann zu Weihnachten und dem ganzen Rummel in der Adventszeit davor stehen wie man will, aber kaum einer kann sich wirklich dem Zauber des Heiligabends entziehen. Die einen sehnen den Tag als für friedvolle, freudige Stunden reservierten Familienhöhepunkt des Jahres herbei, die anderen fürchten den Abend als Zündpunkt unerfüllter Wünsche, die oft im Familienstreit enden. Die Erwartungen an Heiligabend sind hoch, die Gefühle gewinnen an Präsenz und Stärke. Alles ist bunter, aufregender.

Und manche können zwischen all dem Lichterglanz, den Festtagskarpfen, Rotwein- und Punschgläsern noch etwas von der ursprünglichen Freude erfahren, die mit diesem Abend einst verbunden war. An Heiligabend feiern Christen die Geburt Jesu Christi. Er ist als Gottes Sohn auf die Welt gekommen, als Erlöser, als einer, der den Menschen den (persönlichen) Frieden gebracht hat.

Dass diese christliche Friedensbotschaft heute neben Legionen von Schokonikoläusen, glänzenden Christbaumkugeln, blinkenden Lichterketten und kunstvoll verpackten Geschenkebergen immer noch zu hören und zu sehen ist, mag an der Qualität und Lebendigkeit der Botschaft liegen. Auch diese trägt zum besonderen Zauber des Heiligabend bei.

Sie glauben nicht, dass das Weihnachtsfest, seine Botschaft und seine Symbole eine ganz besondere Strahlkraft besitzen? Dann fragen Sie doch mal einen Vertreter des politischen Establishments der nordkoreanischen Diktatur. Das offizielle Nordkorea fühlt sich nämlich erneut durch eine riesige Lichtinstallation in Form eines Weihnachtsbaums auf der südkoreanischen Seite der innerkoreanischen Grenze provoziert. Das kommunistische Land warf dem Süden am Montag „psychologische Kriegsführung gegen die Volksrepublik“ vor. Die Aktion sei eine inakzeptable Provokation, die einen Krieg auf der koreanischen Halbinsel auslösen könnte, hieß in den staatlichen Medien.

So viel blinde Panik angesichts eines nur aus der Ferne sichtbaren Christbaums? So viel nackte Angst vor dem Weihnachtsgedanken? Vielleicht ist die rund 2000 Jahre alte Friedensbotschaft doch lebendiger, präsenter und stärker als viele glauben. „Weihnachten ist das Fest der Hoffnung. Der Hoffnung wider alle Aussichtslosigkeit“, sagte Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover.

Das gesamte Team der Online-Redaktion von PZ-news wünscht allen Lesern ein friedliches und auch fröhliches Weihnachtsfest, aus dem Sie so viel Hoffnung schöpfen sollen, wie Sie für das kommende Jahr benötigen.