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19.05.2016

Parallelrohr als Ersatz im „Emma“ geplant

Pforzheim. Mit zeitlichen Prognosen, was die Wiedereröffnung des Emma-Jaeger-Bads angeht, hält man sich bei der Stadt eingedenk schlechter Erfahrungen merklich zurück. Der letzte Schock war bekanntlich das undichte Eternit-Rohr, das wegen Asbest-Kontaminierung nicht repariert werden kann.

Die rund 80 Meter lange, undichte Sammelleitung hat man mittlerweile abgehängt und beschlossen, ein unterhalb des Beckens anzubringendes Parallelrohr zu ersetzen. Derzeit, so der städtische Pressereferent Philip Mukherjee, würden von Fachfirmen Angebote eingeholt. Dann werde die Auftragsvergabe erfolgen – und erst danach könne eine verlässliche Terminierung erfolgen. Der Kostenaufwand dürfte im unteren fünfstelligen Bereich liegen. Erst wenn alles erledigt ist, kann das Becken gefüllt werden. Das hätte schon Ende April erfolgen sollen. Ursprünglich hatte der Erste Bürgermeister Roger Heidt, zuständiger Dezernet für die Goldstadtbäder, mit einer Wiedereröffnung des Bads zu Weihnachten gerechnet. ol