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24.02.2017

Parkraum statt Mittelstreifen auf der Zerrennerstraße

Pforzheim. Die Fraktion aus FDP und Freien Wählern beantragt, die Corten-Stahl-Kübel an der Zerrennerstraße abzubauen und durch Parkplätze sowie eine breitere Fahrbahn zu ersetzen. Zunächst solle der Gemeinderat unterrichtet werden, wie sich die Umgestaltung auf Rettungseinsätze auswirke. „Ich habe mein Wahlkreisbüro an der Zerrennerstraße direkt dort, wo die Rostkübel stehen“, so Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke (FDP). „Im Vergleich zur vorherigen Straßengestaltung braucht die Feuerwehr vor allem am Spätnachmittag ewig, um vorbeizufahren.“

Trotz des Innenstadtrings nutzten viele Autofahrer die Zerrennerstraße, diese sei regelmäßig verstopft. Durch einen Rückbau des Mittelstreifens schaffe man Platz für eine Rettungsgasse, so Rülke. Fraktionsvize Michael Schwarz (Freie Wähler) fügt hinzu: „Die Leute parken nach wie vor und trotz einiger Kontrollen zwischen den Rosteimern auf dem Mittelstreifen, weil dort Platz ist und es sonst keine Parkplätze mehr gibt. Dafür queren die Leute aber jedes Mal die Fahrbahn.“ Es sei besser, man entferne den Mittelstreifen und verwende die Fläche für etwas breitere Spuren sowie Kurzzeitparkplätze am Rand.

Die Fraktion habe Mitte 2015 die Geschäftsinhaber der Straße zu Kübeln und Umgestaltung befragt. Bereits damals sei es ein großer Wunsch gewesen, das Provisorium in Parkflächen zu verwandeln. Das Tempolimit und das Fahrverbot für Lastwagen habe sich indes bewährt, so Schwarz.