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© Symbolbild: dpa
18.01.2012

Parkversuche machen Polizei stutzig: Führerschein weg

Pforzheim. Selbstbewusstes Ausparken kann den Führerschein retten. Wer aber mit einem schlechten Gewissen zuerst zögerlich aus- und dann angesichts eines nahen Polizeiautos gleich wieder einparkt, darf sich nicht wundern, dass die Beamten darauf aufmerksam werden. Und wenn Verkehrspolizisten ihrem Riecher vertrauen, riechen sie meistens auch etwas. Zum Beispiel, dass ein 19-jähriger Autofahrer seltsame Parkmanöver macht, weil er betrunken ist.

Jener alkoholisierte junge Mann parkte am Mittwoch gegen 2.00 Uhr mit seinem Audi rückwärts aus einer Parklücke auf einem Parkplatz an der Wilhelm-Becker-Straße in Pforzheim aus. Ein Streifenwagen fuhr gleichzeitig die Wilhelm-Becker-Straße in Höhe des Parkplatzes in Richtung Wilferdinger Straße entlang. Der 19-Jährige brach das Ausparken ab und fuhr wieder vorwärts in die Parklücke. Vermutlich hat er das nahe Polizeiauto erkannt.

Die Beamten konnten den Fahrvorgang beobachten und unterzogen den Audi-Fahrer daraufhin einer Verkehrskontrolle. Der junge Mann hatte mehr als 1,3 Promille. Auf der Dienststelle wurde ihm durch einen Bereitschaftsarzt eine Blutprobe entnommen. So schnell dürfte er selbst nicht mehr das Aus- und Einparken üben. pol