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Sozialdezernent Norbert Weiser (links) überreicht dem Landrat von Gliwice, Waldemar Dombek, ein Geschenk des Landkreises Calw.  Landratsamt Calw
Sozialdezernent Norbert Weiser (links) überreicht dem Landrat von Gliwice, Waldemar Dombek, ein Geschenk des Landkreises Calw. Landratsamt Calw
14.10.2018

Partner zu Besuch in Polen

Calw/Gliwice. Die beiden Landkreise Calw und Gliwice in Oberschlesien weisen strukturelle Gemeinsamkeiten auf und pflegen seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen. Offiziell besiegelt wurde die Partnerschaft durch die Unterzeichnung eines Abkommens am 3. Dezember 2009. Seither wird sie aktiv durch regelmäßigen Austausch auf politischer und administrativer Ebene gelebt. Zudem werden Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und Ehrenamt umgesetzt.

Zu einem ganz besonderen Anlass war vergangenes Wochenende eine Delegation aus dem Kreis Calw unter der Leitung des Sozialdezernenten Norbert Weiser zu Besuch in Polen: Der Landkreis Gliwice feierte sein 20-jähriges Bestehen. Zeitgleich jährt sich die Unabhängigkeit Polens nach der Teilung durch Preußen, Österreich-Ungarn und Russland zum hundertsten Mal.

Gratulant per Videobotschaft

Bei einem Festakt auf Schloss Toszek wurde in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft zudem auf die zu Ende gehende Amtszeit des Kreistags von Gliwice zurückgeblickt. Dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung in Polen konnten viele Infrastrukturprojekte umgesetzt werden. Landrat Waldemar Dombek wurde bei der feierlichen Zeremonie für seine Verdienste um den Landkreis von Ludwig Węgrzyn, Vorsitzender des Vereins der polnischen Landkreise, mit einem Orden ausgezeichnet.

Nicht nur die Vertreter aus den Partnerkreisen Mittelsachsen und Puck (Polen) lobten die guten partnerschaftlichen Beziehungen. Der Calwer Landrat Helmut Riegger, der terminlich verhindert war, gratulierte per Videobotschaft. Ein positives Fazit zog Weiser: Die Partnerschaft sei zu einem festen Bestandteil der internationalen Beziehungen geworden. „Freundschaftliche Verbundenheit über die Landesgrenzen hinweg sind in der heutigen Zeit gar nicht hoch genug einzuschätzen.“