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Sie prägen das Gesicht der Bäckerei Aisenbrey: Isa und Werner Aichinger. Foto: Ketterl
Sie prägen das Gesicht der Bäckerei Aisenbrey: Isa und Werner Aichinger. Foto: Ketterl
07.10.2016

Pasler führt Aisenbrey-Tradition fort

Pforzheim. Auch das noch – ein Wasserschaden im Haus, und in einem der drei Backöfen hat es eine Verpuffung gegeben. Der Laden rappelvoll – „Ein Fleischkäs’weck!“, „Für mich ein Baguette!“ –, der Cafébereich gut besucht. Und Werner Aichinger (67) ist hundemüde. Wie jeden Morgen ist er um halb zwei aufgestanden und hat sein Tagwerk begonnen. Wie seit 1964, als er „beim Aisenbrey“ lernte, 1954 gegründet, von Aichinger und seiner Frau Isa (56) im Jahr 1989 übernommen, ist die Bäckerei eine Institution, schon allein der Brezeln wegen – für viele die besten der Stadt. Generationen von Sekretärinnen oder Event-Abteilungen größerer Firmen kennen den Satz ihrer Chefs: „Und die Brezeln wie immer vom Aisenbrey!“

Was bringt die Zukunft? Die kommt schneller, als man denkt. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, und bevor sich Gerüchte verselbstständigen, bauen Aichingers vor und bestätigen der PZ: „Wir hören auf.“ Ende Januar wird der Bäckermeister das letzte Mal selbst Hand anlegen, dann übergibt er altershalber den Stab an einen anderen: Bernd Pasler. Er ist in Stuttgart geboren, aufgewachsen ist er in Eutingen und Pforzheim und übernimmt den Familienbetrieb – Bäckerei, Konditorei, Café – an der Ecke Bleichstraße/Jahnstraße. Pasler, der sein Stammgeschäft an der Ebersteinstraße hat und zwei Filialen in der Schlössle-Galerie betreibt, will den eingeführten Namen Aisenbrey übernehmen, wie dies auch Aichingers getan haben.

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