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Kein gutes Pflaster ist Pforzheims City – zumindest auf dem Leo vor den „Schmuckwelten“. Prompt reagiert hat die Stadt auf einen PZ-Hinweis und die losen Steine – in falschen Händen potenzielle Wurfgeschosse – inzwischen entfernt.
Kein gutes Pflaster ist Pforzheims City – zumindest auf dem Leo vor den „Schmuckwelten“. Prompt reagiert hat die Stadt auf einen PZ-Hinweis und die losen Steine – in falschen Händen potenzielle Wurfgeschosse – inzwischen entfernt.
Am Boden wird wieder gewerkelt, doch eine Blechabdeckung fehlt noch am Daub-Portal der Bertha-Benz-Halle.
Am Boden wird wieder gewerkelt, doch eine Blechabdeckung fehlt noch am Daub-Portal der Bertha-Benz-Halle.
07.07.2016

Passanten spotten über Innenstadt-Baustellen - Arbeiter kämpfen mit Komplikationen

Pforzheim. Viele Passanten schauen und staunen, der spöttelnde Begriff „Schlummer-Baustellen“ macht bereits die Runde. Doch hinter den Absperrzäunen auf dem Leopoldplatz und an der Bertha-Benz-Halle geht nur scheinbar nichts voran, wie der städtische Sprecher Philip Mukherjee auf PZ-Nachfrage erläutert. Allerdings haben die Arbeiter mit Komplikationen zu kämpfen.

Wegen der exponierten Lage direkt vor den „Schmuckwelten“ steht die Baustelle auf dem Leo besonders im Fokus. Ein großes Loch tut sich dort im Straßenpflaster auf. Und das wird wohl noch für einige Zeit so bleiben.

Laut Mukherjee hat sich auf einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern in der Nähe eines Kanaldeckels das Pflaster gehoben. Beim Abklopfen stellten städtische Experten fest, dass es darunter tatsächlich Hohlräume gibt. Die Pflastersteine seien abgetragen worden, um zum einen die Ursache zu erforschen – eine Unterspülung oder ein Wasserrohrbruch konnten inzwischen ausgeschlossen werden –, zum anderen aber auch, um exakt die schadhafte Stelle zu lokalisieren.

Das neue Pflaster ist bestellt, wann es geliefert wird und eingesetzt werden kann, sei jedoch noch unklar, berichtet Mukherjee und fügt an: „Die Sache ist wahrscheinlich nicht in ein paar Tagen erledigt.“

Schneller sollen die zwischenzeitlich erlahmten Arbeiten an der nördlichen Seite der Bertha-Benz-Halle abgeschlossen werden. Wie berichtet, wird der historische Eingangsbereich der Schmuckwarenfabrik Daub in die Fassade der Halle integriert. Der eigentliche Endspurt der Bauarbeiter vor Ort kann laut Mukherjee erst beginnen, wenn die nötige Blechabdeckung zur Verfügung steht. Diese müsse maßgefertigt werden. Parallel dazu wird der Gehwegbelag an der Ecke Luisenplatz/Museumstraße wieder hergestellt. Bis zum 18. Juli, so der städtische Sprecher, soll alles fertig sein.

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