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Im Gespräch über Bürokratie: OB-Kandidat Peter Boch, Stadträtin Marianne Engeser, pädagogischer Mitarbeiter Stefan Kellenberger, Leiterin Panagiota Morkotini und Fachbereichsleiter Raffael Biscardi von der Caritas (von links). Foto: Privat
Im Gespräch über Bürokratie: OB-Kandidat Peter Boch, Stadträtin Marianne Engeser, pädagogischer Mitarbeiter Stefan Kellenberger, Leiterin Panagiota Morkotini und Fachbereichsleiter Raffael Biscardi von der Caritas (von links). Foto: Privat
11.04.2017

Peter Boch kritisiert bei Caritas CDU-gestütztes Controlling

Pforzheim. Der OB-Kandidat der CDU, Peter Boch, hat mit Stadträtin Marianne Engeser das Zentrum für Familien/Mehrgenerationenhaus der Caritas besucht. An einen Rundgang schlossen sich intensive Gespräche mit den Nutzern des Zentrums und Mitarbeitern an. Laut einer Pressemitteilung der Caritas legten die Leiterin des Zentrums, Panagiota Morkotini, und Fachbereichsleiter Raffael Biscardi den „Finger in die Wunde“ und schilderten Boch den „durch die Stadtverwaltung ausufernden Bürokratismus“.

Dieser nehme mittlerweile 25 Prozent der Arbeitszeit ein. Boch habe sich verwundert gezeigt, als ihm die meterlangen Dokumentationslisten vorgelegt wurden, heißt es weiter. „Welchen Sinn macht es, Beratungsgespräche unter drei Minuten und über drei Minuten aufzuschreiben?“, fragte Morkotini. Schließlich empfanden Boch und Engeser diese Form des „Controllings“ als eine „aufgesetzte, wenig effiziente und effektive Praxis, die dringend der Überprüfung bedürfe“. Dieses Controllingverfahren für Familienzentren war auf Drängen und mit Stimmen der CDU-Fraktion im Gemeinderat installiert worden.

Boch zeigte sich von der Arbeit des Zentrums beeindruckt: „Diese sinnvolle, Familien unterstützende Arbeit muss auch in Zukunft gesichert werden.“