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Flüchtlinge ziehen im September in die Container an der Steubenstraße ein. Bereits in den 1990er-Jahren war der Landfahrerplatz für Asylbewerber genutzt worden. Foto: Seibel/Archiv
Flüchtlinge ziehen im September in die Container an der Steubenstraße ein. Bereits in den 1990er-Jahren war der Landfahrerplatz für Asylbewerber genutzt worden. Foto: Seibel/Archiv
18.01.2016

Pforzheim: Viel mehr Platz für Flüchtlinge muss her - Infoveranstaltung im CCP

Pforzheim. Vermutlich werden noch nicht einmal Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Stadtkirchenpfarrer Hans Gölz-Eisinger, Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost und – wechselseitig – die Polizeirevier-Leiter Oliver Hiller und Uwe Bux aus dem Stand wissen, wie viele Male sie schon das Asylkonzept im Allgemeinen oder einzelne Standorte der Öffentlichkeit vorgestellt und Bürgerfragen beantwortet haben. Am Donnerstag werden sie im Mittleren Saal des CongressCentrums ab 19 Uhr erneut auf dem Podium sitzen – bei der ersten Bürgerinformation in diesem Jahr. Und mit Sicherheit nicht der letzten.

Zu viel Neues steht auf der Agenda, auch wenn sich Bürgermeisterin Müller nicht komplett in die Karten schauen lässt. Immerhin bestätigt sie auf PZ-Anfrage, dass die Stadt – „nicht im Zentrum“ – beabsichtigt, zusätzlich zu den bisherigen dezentralen Wohnungen, der Gemeinschaftsunterkunft an der Goethestraße, den Notfall-Unterkünften im ehemaligen St-Trudpert-Klinikum, dem ehemaligen Thales-Gebäude und dem ehemaligen französischen Kindergarten im Hagenschieß an der Östlichen sowie den zu bauendenden 40-Personen-Einheiten überall im Stadtgebiet (wenn möglich für Familien) schon in Kürze eine weitere Unterkunft anzumieten: mehrere kleinere, aber zusammenhängende Einheiten, was in Summe Platz für rund 120 Flüchtlinge böte. .Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.