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In der Goldstadt wird es künftig einen Zuwachs an Senioren und Hochbetagte geben. Es gibt schon jetzt sehr viele Pflegebedürftige und in einigen Bereichen zu wenig Angebote. Foto: Oliver Berg
In der Goldstadt wird es künftig einen Zuwachs an Senioren und Hochbetagte geben. Es gibt schon jetzt sehr viele Pflegebedürftige und in einigen Bereichen zu wenig Angebote. Foto: Oliver Berg
27.02.2018

Pforzheim auf Platz zwei bei Pflegebedürftigen im Land - „Altenhilfeplanung 2027“

Pforzheim. Erstmals hat die Verwaltung eine umfangreiche Betrachtung der pflegerischen Versorgung älterer Bürger sowie eine Einschätzung zukünftiger Entwicklungen vorgelegt. Künftig soll eine Fortschreibung regelmäßig erfolgen.

Bislang hatte die Stadt im Gegensatz zu anderen Kommunen und Stadtkreisen davon abgesehen, weil keinerlei finanzielle Mittel für den Altenhilfebereich eingestellt worden seien, heißt es in einer Vorlage. Die Fraktionen werden sich in der gemeinderätlichen Sitzung des Ausschusses für Soziales und Beschäftigung am Donnerstag, 8. März, mit dem Bericht „Altenhilfeplanung 2027 der Stadt Pforzheim“ beschäftigen. Und mit der Frage, ob die Stadt diese Entwicklung vielleicht doch künftig beeinflussen möchte und muss und was es kosten darf. Bis zum Jahr 2010 ist die Rahmenplanung im Zuge der Investitionskostenförderung durch das Land erfolgt, seither liegt die Verantwortung bei den Stadt- und Landkreisen. Seitdem erfolgte in Pforzheim keine Planung, obwohl es durch das Landepflegegesetz einen Auftrag dazu gebe. Die Stadt hat damit auf ein wichtiges Steuerungsinstrument verzichtet.

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