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03.10.2015

Pforzheim feiert die deutsche Wiedervereinigung

Pforzheim war am Samstag eine von nur noch sehr wenigen Städten in Baden-Württemberg, in der die Wiedervereinigung Deutschlands gefeiert wurde, das betonte Oberbürgermeister Gert Hager im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach in seiner Begrüßungsrede.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung „Lernort Demokratie – Das DDR-Museum Pforzheim“ hatte die Stadt zu dem feierlichen Empfang, der vom Bläser-Quartett der Jugendmusikschule musikalisch umrahmt wurde, eingeladen. Als Gastredner war der renommierte Historiker, Autor und emeritierte Professor Dr. Peter Brandt, Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt, in die Goldstadt gekommen und referierte vor rund 200 Gästen zum Thema „Am Ziel? Der Weg zur deutschen Einheit“. Unter den Gästen befanden sich unter anderen die Bundes- beziehungsweise Landtagsabgeordneten Gunther Krichbaum und Marianne Engeser (beide CDU), zahlreiche Stadträte, die evangelische Dekanin Christiane Quincke, der katholische Pastoralreferent Tobias Gfell, der Vorstand des Vereins gegen das Vergessen, Volker Römer und Brigitte Knabe, Witwe von Klaus Knabe, mit dem sie das DDR-Museum begründet hat.

Die Vorsitzende der Stiftung „Lernort Demokratie – Das DDr-Museum Pforzheim“, Birgit Kipfer sagte in ihrem Grußwort, Pforzheim sei mit dieser Feier und dem in Westdeutschland einzigartigen DDR-Museum zu einem Hotspot der deutschen Erinnerungskultur geworden.

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