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Da geht was: Messechefin Regina Rieger und der Erste Bürgermeister Roger Heidt beobachten auf dem Messplatz den Aufbau von „Pforzheim handelt“.
Da geht was: Messechefin Regina Rieger und der Erste Bürgermeister Roger Heidt beobachten auf dem Messplatz den Aufbau von „Pforzheim handelt“.
24.09.2015

„Pforzheim handelt“ wird noch vielfältiger und größer

Pforzheim. Der Erste Bürgermeister Roger Heidt schaut und staunt, wie sich der Messplatz in eine Messestadt verwandelt. Acht Messehallen und damit eine mehr als bei der Premiere werden derzeit aufgebaut. Auch den Außenbereich nutzt Regina Rieger, die Veranstalterin von „Pforzheim handelt“, voll aus. „Fast 15 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche – das ist ein Wort“, sagt Heidt, der die Messe als „wichtige Bereicherung für Pforzheim“ bezeichnet.

Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die von der PZ präsentierte Veranstaltung, die vom 1. bis zum 4. Oktober Menschen aus der gesamten Region in die Goldstadt locken soll. Wie das gelingen soll, das können sich die Teilnehmer des an den Ortstermin anschließenden Pressegesprächs auf der Zunge zergehen lassen.

Küchenchef Julien Frisch serviert in seinem „Arlinger Restaurant“ badisch-schwäbische Tapas – Kartoffelsuppe, Maultäschle, Linsen und Spätzle im Mini-Portionen. Frisch ist einer der Köche aus der Region, die ihre Künste in der SWP-Kocharena zeigen. „Pforzheim handelt“ soll nicht nur viel fürs Auge bieten, sondern auch durch den Magen gehen.

Bau-, Wohn- und Gartentrends, Gesundheit und Wellness oder eine Autoschau beinhaltet das vielfältige Angebot (die PZ berichtete). Laut Rieger werden mehrere grüne Oasen für Flair sorgen. Auch die Interviews und Talkrunden zu aktuellen Themen werden draußen im Garten-Café geführt. Sportliche wie musikalische Darbietungen erwarten die Besucher. So spielt zum ersten Mal die Feuerwehr-Big-Band „Brandheiß“ auf. Und dazu können die Bummler im Bereich „Genuss pur“ nicht nur schlemmen und shoppen – Salami-Spezialitäten vom sizilianischen Slow-Food-Anbieter etwa, Kreationen eines Käsemeisters, Fruchtaufstriche und portugiesische Weine.

Sie erhalten eben in jener Kocharena auch Tipps von den Profis – die Rezepte werden auf der Internetseite der Stadtwerke Pforzheim veröffentlicht. Wer will, kann gleich vor Ort nachgucken: Dank einer Kooperation mit der Initiative PF-WLAN kommt man kostenlos ins Netz. Wenn die Stände schließen, ist das Vergnügen nicht zu Ende. Denn dann verwandelt sich das Gastro-Zelt von Vito Federico zum Oktoberfest-Zelt.

„Pforzheim handelt“ ist vom 1. bis 4. Oktober je von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet sechs, ermäßigt vier Euro.