Pforzheim macht wegen Neonazis Negativ-Schlagzeilen

Pforzheim/Köln. Negative Schlagzeilen für Pforzheim: Da bei den Krawallen von Hooligans und Rechtsextremen in Köln auch eine Gruppe namens "Berserker Pforzheim" dabei war, richten  viele Medien und Twitter-Nutzer ihre Blicke nach Pforzheim. In einem Fall wurde die Gruppe gar auf der Titelseite gezeigt.

"Berserker Pforzheim" bei Köln-Krawallen aktiv. Droht Pforzheim ein Rechtsruck?
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Rund 4800 gewaltbereite Fans und Rechtsextremisten hatten sich am Sonntag im Rahmen einer Demonstration gegen Salafisten in Köln Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Dabei wurden 49 Beamte verletzt. Die Pforzheimer Demonstranten müssen nicht zwangsläufig Fußball-Hooligans sein, denn in Köln waren auch Neonazis und Vertreter der neuen Partei "Die Rechte" zugange - welche auch im Enzkreis existiert (PZ-news berichtete). Laut Augenzeugen haben auch die "Pforzheimer Berserker" ausländerfeindliche Parolen und "Sieg Heil" gebrüllt.

Auf Twitter meldete sich unter anderem der Moderator und Publizist Christian Ulmen zu Wort:

Andere Nutzer rückten Pforzheim in ein noch schlechteres Licht:

Die AfD hat sich derweil ihrerseits geäußert. Der stellvertretende Sprecher sagte: "Wir verurteilen jeden, der solche Demonstrationen befürwortet, anregt oder gar organisiert. Viel beunruhigender als die Gewaltexzesse sei der "hohe Grad der Vernetzung zwischen Rechtsextremen und Hooligans". Weiter sagte er: "Doch zur Gewalt gehören immer mindestens zwei Seiten: Die eine, sie sie ausübt und die andere, die sie provoziert."