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Erstmals wird über den Verkauf des CCP nachgedacht. Auch eine Premiere: Das Theater bleibt nicht mehr garantiert unangetastet. Und: Selbst ein Verkauf der SWP ist in die Diskussion gebracht. Foto: Ketterl
Erstmals wird über den Verkauf des CCP nachgedacht. Auch eine Premiere: Das Theater bleibt nicht mehr garantiert unangetastet. Und: Selbst ein Verkauf der SWP ist in die Diskussion gebracht. Foto: Ketterl
10.03.2016

Pforzheim muss 20 Millionen Euro sparen und 10 Millionen mehr einnehmen

Der Tag danach: Am Mittwoch gaben Oberbürgermeister Gert Hager und die Dezernentenriege des Rathauses bekannt, dass die Stadt jährlich 20 Millionen Euro weniger ausgeben und zehn Millionen mehr einnehmen muss als derzeit. Die PZ listet auf, was an Maßnahmen bereits im Gespräch ist oder naheliegt.

Oberbürgermeister Gert Hager hat nun zum ersten Mal auch das Stadttheater nicht mehr für unantastbar erklärt. Ebenfalls neu ist die Diskussion ums CongressCentrum. Dieses, in einer Art Miet-Kreditvertrag errichtet, geht kommendes Jahr ins Eigentum der Stadt über. Auch mit Blick auf hohe Folgekosten könnte die Stadt es dann gleich verkaufen. Der Verkauf der Stadtwerke (SWP) könnte, so heißt es, rund 100 Millionen Euro bringen, und prozentual sei, gemessen am Umsatz, der an die Stadt überwiesene Gewinn der SWP zurückgegangen.

Im Etat der WSP (Wirtschaft Stadtmarketing Pforzheim) werde es Einschnitte geben, sagt Hager. Eine freiwillige Leistung sind zudem die Feiern zum Schmuckjubiläum 250 Jahre Goldstadt. Caritasdirektor Frank-Johannes Lemke warnt eindringlich vor pauschalen und radikalen Kürzungen – nicht nur im Sozialbereich.

Als umstrittene Einnahmequelle rückt nun wieder die Gewerbesteuer in den Blick.

Mehr darüber lesen Sie am Freitag in der "Pforzheimer Zeitung" oder im E-Paper auf PZ-news.

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