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An der Wilhelm-Lenz-Straße, westlich der Berhindertenwerkstatt der Caritas, sollen bis spätestens Herbst 2015 weitere Wohncontainer entstehen.
Der neue Standort: An der Wilhelm-Lenz-Straße © Ketterl
09.10.2014

Pforzheim plant fünfte Sammelunterkunft für Flüchtlinge

Die Stadt Pforzheim rechnet mit 250 Asylbewerbern, die ihr noch in diesem Jahr von Land und Bund zugeteilt werden. Das heißt: Diese muss sie aufnehmen. Um sie unterzubringen, hatte der Gemeinderat Anfang Juli vier Sammelunterkünfte an drei Standorten genehmigt. Nun kommt eine fünfte hinzu.

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Im Hohenäcker sollen Wohncontainer für Flüchtlinge entstehen. Hat die Stadt damit eine gute Entscheidung getroffen?

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Auf einem städtischen Grundstück an der Wilhelm-Lenz-Straße sollen bis spätestens Herbst 2015 weitere 100 Plätze entstehen. Und zwar in langfristiger Systembauweise. Kostenpunkt: rund 2,1 Millionen Euro. Bei der Suche nach Unterkünften hatte die Stadt zuvor zwei Dutzend Möglichkeiten geprüft (die PZ berichtete).

Das Grundstück im Hohenäcker (1690 Quadratmeter) liegt in einem Mischgebiet, die Anlieger sind bereits informiert. Am Mittwoch, 12. November, soll es ab 19 Uhr im CCP einen Informationsabend für Bürger zum Thema Asylbewerberunterkünfte geben.

Die weiteren Standorte sind (zwei Stück) im Eutinger Tal, an der Adolf-Richter-Staße und auf dem ehemaligen Landfahrerplatz an der "KF".

Am Donnerstag hatte der Landkreis Esslingen bekanntgegeben, keine weiteren Asylbewerber mehr aufnehmen zu wollen.

Außerdem beklagte der Landkreistag ein Rekorddefizit wegen der Flüchtlingsunterbringung.

Eine ausführliche Berichterstattung und Karten von allen Standorten gibt es am Freitag in der "Pforzheimer Zeitung".

Wer nimmt wieviele Flüchtlinge auf? Und wo kommen diese her? Je dunkler ein Land eingefärbt ist, desto größer ist die dortige Zahl. Fahren Sie mit der Maus über die Länder, um den exakten Wert zu erhalten.

Den Weg zum Asyl haben wir in dieser Prezi nachgezeichnet. Klicken Sie sich durch den Prozess:

Oft wird vermutet, dass die aktuellen Flüchtlingszahlen Höchstwerte sind. Ein Blick ins Archiv - und auf diese Statistik - zeigt: Das ist falsch.

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