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© dpa
20.10.2015

Pforzheim verklagt die Deutsche Bank wegen Swap-Geschäften

Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat der Stadt Pforzheim am Dienstagabend grünes Licht für eine Klage gegen die Deutsche Bank gegeben. Es geht um einen Schadensersatz aus Derivategeschäften in Höhe von knapp 20 Millionen Euro zuzüglich der gesetzlichen Zinsen.

Die Stadt Pforzheim hatte in den Jahren 2004 und 2005 auf Initiative der Deutschen Bank verschiedene Swap-Geschäfte abgeschlossen. Zum Ende des Jahres 2006 hatte sich der Wert der Deutschen Bank-Swaps auf einen Wert von rund 20 Millionen Euro Minus verschlechtert. Im Anschluss daran schloss die Stadt Spiegel- und Finanzierungs-Swaps mit JP Morgan Chase Bank (JPM) ab. In Folge der Gegengeschäfte mit JPM war der Stadt ein Schaden in Höhe von insgesamt ca. 57 Millionen Euro entstanden. Mit JP Morgan wurde im Dezember 2014 ein Vergleich vor dem Landgericht Frankfurt erzielt. Die Stadt Pforzheim konnte rund 37 Millionen Euro aus diesem Vergleich zurückholen. Die Deutsche Bank war bisher nicht dazu zu bewegen, sich mit der Stadt Pforzheim zu vergleichen.

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