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09.03.2016

Pforzheim zieht die Notbremse – Stadt plant Millionen-Einsparungen

Das Regierungspräsidium Karlsruhe macht ernst: In einem Schreiben an die Stadt Pforzheim fordert die Aufsichtsbehörde „nachhaltig wirksame Konsolidierungsmaßnahmen“. Davon hänge letztlich ab, ob der nächste Doppelhaushalt 2017/2018 genehmigt werden könne.

Bildergalerie: Redaktionsgespräch mit den Rathaus-Chefs über Pforzheims Zukunft

Im Rathaus sucht man nun nach Einsparmöglichkeiten. „Jeder muss sich beteiligen“, sagte Oberbürgermeister Gert Hager im PZ-Gespräch über die einzelnen Verwaltungsbereiche. Gemeinsam mit seinen drei Dezernenten will er die Ausgaben bis 2021 pro Jahr um 20 Millionen Euro verringern – der Jahreshaushalt für 2016 umfasst knapp 514 Millionen Euro – sowie die Einnahmen um zehn Millionen Euro steigern, etwa durch höhere Gebühren und Steuern. Andernfalls werde die derzeitige Entwicklung fortschreiten und die Schulden um rund 100 Millionen Euro auf 275 Millionen Euro steigen, die Liquidität bis 2018 von rund 77 Millionen auf 8,5 Millionen Euro sinken. Damit könnte die Stadt ihre Verbindlichkeiten nur noch mit Kassenkrediten bedienen.

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