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Das Ausbildungszentrum der hiesigen Bauinnung wird modernisiert.  Foto: Meyer 

Pforzheimer Ausbildungszentrum wird mit halber Million gefördert

Pforzheim/Stuttgart. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert den Bau, die Modernisierung und die Ergänzung der Ausstattung des Ausbildungszentrums der Bauinnung Pforzheim-Enzkreis mit rund 530.000 Euro. Dies teilte das Ministerium am Freitag mit. „In Zeiten der Transformation und der Corona-Pandemie ist die berufliche Bildung außerordentlich wichtig“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Moderne Aus- und Weiterbildungszentren liefern einen wichtigen Beitrag zur Leistungskraft unserer Wirtschaft.

Das überbetriebliche Ausbildungszentrum für Maurer und Stahlbetonbauer befindet sich in einem denkmalgeschützten Firmengebäude (Pitzmann & Pfeiffer) an der Westlichen. Ziel der Modernisierung ist es, bauliche und technische Mängel zu beheben und durch eine Umstrukturierung des Grundrisses eine funktionale und übersichtliche Anordnung der Funktionsbereiche zu schaffen. Die geplanten Investitionen betreffen die Modernisierung und Umstrukturierung der Werkhallen, der Sanitär-, Aufenthalts- und Verwaltungsräume im Innenbereich, und an der Fassade des Gebäudes.

Somit bleibe die Ausbildung auf höchstem technischem Niveau gewährleistet, heißt es weiter. Der Strukturwandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt erfordere eine ständige Anpassung der Berufsbildungsstätten. „Das ist ein gutes Zeichen für die Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften im Maurer- und Stahlbetonhandwerk in unserer Region“, kommentieren die beiden FDP-Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Rülke und Erik Schweickert die Nachricht über den Landeszuschuss von 25 Prozent. „Durch die Modernisierung des Ausbildungszentrums der Bauinnung Pforzheim-Enzkreis können wir die hohe Ausbildungsqualität in unserer Region erhalten“, freut sich Grünen-Landtagsabgeordneter Felix Herkens. Die Gesamtkosten der Modernisierungsmaßnahmen betragen 2,1 Millionen Euro. An den Kosten beteiligen sich auch der Bund mit 45 Prozent und die Bauinnung mit 30 Prozent.