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11.03.2016

Pforzheimer Automarkt am Sonntag geöffnet

Pforzheim. Als „Alleinstellungsmerkmal“ bezeichnet Jürgen Kellenberger, Obermeister der Kfz-Innung, den Pforzheimer Automarkt auf dem Messplatz – die größte Präsentation von Händlern in der Region. Am Samstag wurde die zweitägige Open-Air-Ausstellung eröffnet. Und noch am Sonntag können die Besucher Lust bekommen auf einen automobilen Untersatz auf vier oder zwei Rädern. 18 Händler, die 29 Marken vertreiben, haben rund 900 Fahrzeuge auf den Messplatz gestellt – mehr geht nicht.

Bildergalerie: Zahlreiche Besucher auf dem Pforzheimer Automarkt

Im Rahmen der Eröffnung machte Markus Walter, Inhaber des gleichnamigen Autohauses, und in Vertretung des erkrankten Ralf Wurster Sprecher der Interessengemeinschaft der Pforzheimer Autohändler, deutlich, dass alle Zeichen auf Elektroantrieb stünden. Oberbürgermeister Gert Hager, der im Beisein von lokaler Prominenz aus Wirtschaft und Politik symbolisch das Band durchschnitt, pflichtete aus Erfahrung von Messen bei, dass das Thema Elektro-Auto technisch gelöst sei, sich durchsetzen und vieles verändern werde. Mit Blick auf die Diskussion um die Nutzung des Ortes machte Hager klar: „Der Messplatz wird auch in Zukunft Messplatz bleiben. Punkt.“

Als „bedeutenden Wirtschaftsfaktor“ in der Region bezeichnete PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer die Autohändler, Werkstätten und Zulieferer, ohne die kein Hersteller seine Fahrzeuge an Mann und Frau bringen könne. Und das Publikum, nach und nach zahlreicher, scharte sich um die zuvor noch auf Hochglanz polierten Autos, prüfte Praktikabilität oder drückte sich aus schierer Begeisterung die Nasen platt beim Anblick PS-gewaltiger oder einfach nur hinreißend schöner, Emotionen weckender Flundern.

 Die nächsten Wochen oder Monate werden zeigen, welchen Mitnahme-Effekt der 33. Automarkt haben wird. „Qualität geht vor Quantität“, sagt Markus Walter. Davon wollen die Händler potenzielle Käufer am Samstag und Sonntag überzeugen.