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Vom Ispringer Portal wird das Ausbruchmaterial künftig via Förderband über die Straße transportiert. Fotos: Ketterl
Tunnelpatin Sabine Hager, Ingenieur Jens Sinn und Projektleiterin Ute Schmidt (von links) bewundern das derzeitig wichtigste Werkzeug der Mineure: die Teilschnittmaschine mit ihren zwei Schneidköpfen.
13.05.2016

Pforzheimer Bahntunnel frisst sich langsam durch den Fels

Pforzheim. Vom Eingang naht der „Spritzbüffel“ – nichts wie raus aus der Röhre, bevor flüssiger Beton an die Wand klatscht und in Minutenschnelle trocknet. Rund 120 Meter tief waren wir drin im neu zu bauenden Pforzheimer Bahntunnel.

Bildergalerie: Ispringen: Die ersten 30 000 Kubikmetern Stein sind raus aus der Röhre

Vom Ispringer Portal haben wir uns durch den Matsch von der Königsbacher Landstraße aus den Weg gebahnt zu der Stelle, an der Tunnel-Patin Sabine Hager im Januar mit dem Bagger den Anstich in die imposante Wand gesetzt hatte. Jetzt ist man im Fels – und die Teilschnittmaschine im Einsatz. Als wir uns der vordersten Stelle des Vortriebs nähern, steht sie da, staubgeschützt. Ihre imposanten zweiköpfigen Schneidköpfe liegen frei, lassen erahnen, dass sich die Maschine täglich drei bis vier Meter täglich in den Muschelkalk fräst. Täglich fallen auf diese Weise rund 250 Tonnen Abbruchmaterial an. Das Material wird von speziellen Muldenkippern – „Dumpern“ – aus der Tunnelröhre gefahren. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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