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Freuen sich über ihren Erfolg: Die vier Jungs von der Pforzheimer Rockband „GoneZoo“.
Pforzheimer Band „GoneZoo“ sahnt ab © privat
17.12.2010

Pforzheimer Band „GoneZoo“ sahnt ab

PFORZHEIM. Als sehr gute Quote kann die Pforzheimer Band „GoneZoo“ ihre Ausbeute beim Deutschen Rock- und Pop-Preis in Wiesbaden verbuchen. Die Jury hat die Band als „beste Crossover-/NewMetal Band 2010“ ausgezeichnet sowie das Album „Cross the line“ auf Platz zwei für das „beste Rockalbum 2010“ gesetzt.

Dies ist natürlich für die Band ein voller Erfolg und gibt dem ganzen Projekt eine ganz neue Dimension. Unter anderem will das Magazin „Rock it“ die Pforzheimer Band im Frühjahr groß porträtieren. Die regionalen Zeitungen im Rhein-Main-Gebiet fanden speziell für den Auftritt von „GoneZoo“ durchweg lobende Worte: Besonders wurde hervorgehoben, dass – während andere Bands die vorgegebene Zeit überzogen – „GoneZoo“ auf die Bühne kam und sofort losrockte.

Unterstützt wurde die Band von etwa 80 mitgereisten Fans, die die Stimmung in der Rhein-Main Halle beim Auftritt kräftig anhob. Nach diesem Erfolg wird sich „GoneZoo“ im Laufe des kommenden Jahres an ein professionelles Management wenden, um den nächsten Schritt zu machen.

Die Musiker wollen jedoch ihrer Philosophie treu bleiben: „Wir haben genug Bands gesehen, die von Null auf 100 in zu kurzer Zeit gegangen sind und danach der große Leerlauf kam. Wir gehen zwar nur Schritt für Schritt, dafür aber immer konstant nach oben. Diese ganze Fast-Food-Mentalität der letzten Jahre in der Musikszene ist nur noch lächerlich“, sagt Gitarrist Benjamin Gehrig. Das Album „Cross the Line“ wird nach diesem Paukenschlag beim Rock und Pop- Preis an Radiostationen, Plattenfirmen sowie Agenturen versandt. Nach relativ vielen Auftritten im Pforzheimer Raum will sich Band 2011 und 2012 ein wenig zurückziehen und verstärkt im Bundesgebiet auf sich aufmerksam machen. Es werden nur noch ausgewählte Shows in der Region gespielt, da man sich nicht „totspielen“ will. Zudem sollen die neuen Songideen reifen, denn der erfolgreiche Weg von „Cross the Line“ soll konsequent fortgesetzt werden. Daniela Huber