nach oben
Die DLRG-Mitglieder Antonia Schönfuß (links) und Svenja Fingberg trainieren unter anderem die Bergung Verletzter über einen Fluss. Foto: Jähne
Die DLRG-Mitglieder Antonia Schönfuß (links) und Svenja Fingberg trainieren unter anderem die Bergung Verletzter über einen Fluss. Foto: Jähne
17.09.2017

Pforzheimer DLRG veranstaltet Trainingswochenende mit über 30 Teilnehmern

Pforzheim. Auf den ersten Blick mutete das Tagesprogramm wie der Übungsplan der Freiwilligen Feuerwehr an, doch bei genauerem Hinsehen wurde einem schnell bewusst, dass die Pforzheimer DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) ihre Trainingseinheiten nicht nur im Wasser praktiziert.

Wohl nicht ganz unflott als Jet (Jugend-Einsatz-Team)-Wochenende wurde ein sechsteiliger Parcours betitelt, der am vergangenen Samstag und Sonntag rund ums Bootshaus des städtischen Skiclubs veranstaltet wurde. Etwa 30 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 16 Jahren beteiligten sich an den Übungen, wobei die Herkunft der Ortsgruppen von Pforzheim über Mühlacker bis hin nach Ispringen, und von Birkenfeld über Remchingen bis nach Mönsheim reichte.

„Mittlerweile veranstalten wir zum sechsten Mal ein solches Jet-Wochenende, um auch unsere jungen Mitglieder für den entsprechenden Ernstfall vorzubereiten“, so Jugendleiterin Aylin Hirth, die zudem bestätigte, dass vor allem das Auffinden und Behandeln von verletzten Personen auch für die Einsatzleute des DLRG zum Hauptbestandteil der Pflichtaufgaben gehöre. Dementsprechend konzipiert zeigte sich der besagte Parcours, wobei der Personentransport per Seilbrücke über den Fluss oder das Retten einer im Wasser treibenden Person zu den spektakulärsten Praktiken gehörten. „Ferner galt es ein Uniformpuzzle zu lösen, einen Rettungswagen zu besichtigen sowie das richtige Anwenden von Seil- und Knotentechniken, aber auch die simulierte Reanimation einer bewusstlosen Person zu absolvieren“, so Hirth. Weniger anstrengend wurde der Samstagabend gestaltet, wo zunächst ein großes Burger-Essen und eine Fackelwanderung und dann etwas Lagerfeuerromantik und die Übernachtung im Zelt auf dem Programm standen.