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Nah an der Praxis: Hochschulmitarbeiter Andreas Baum, Studentin Lena Kieweg, Absolventin Carina Gösse, Prodekan Uwe Dittmann, Dekan Matthias Weyer, Studentin Tina Rommel und Laboringenieur Joschka Blinkle (von links). Foto: Seibel
Nah an der Praxis: Hochschulmitarbeiter Andreas Baum, Studentin Lena Kieweg, Absolventin Carina Gösse, Prodekan Uwe Dittmann, Dekan Matthias Weyer, Studentin Tina Rommel und Laboringenieur Joschka Blinkle (von links). Foto: Seibel
1996 ist Ministerpräsident Erwin Teufel (Zweiter von rechts) bei der Einweihung des ersten Technik-Neubaus zugegen. Foto: Hochschule
1996 ist Ministerpräsident Erwin Teufel (Zweiter von rechts) bei der Einweihung des ersten Technik-Neubaus zugegen. Foto: Hochschule
06.10.2015

Pforzheimer Fakultät für Technik feiert 20-jähriges Bestehen

Pforzheim. Mit 55 Studierenden hat die Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim vor 20 Jahren den Lehrbetrieb aufgenommen. Unterrichtet wurden die angehenden Maschinenbauer, Elektrotechniker und Wirtschaftsingenieure damals noch in den Räumlichkeiten der Betriebswirtschaftler.

Aus drei sind mittlerweile acht Studiengänge geworden, dieser Tage beziehen die inzwischen rund 2300 Studenten das zweite Gebäude an der Tiefenbronner Straße. „Das Gebäude T2 ist Symbol für unsere Kraftanstrengungen“, sagt Professor Matthias Weyer, Dekan der Fakultät. An der Fakultät steht der Praxisbezug im Vordergrund: „Die Qualität der Lehre ist uns ein besonderes Anliegen, wir legen heute viel Wert auf projektbasierte und kreative Lehrformen“, so der Dekan. „Hier werden reale Themen behandelt“, bestätigt Andreas Baum. Der akademische Mitarbeiter studierte von 1999 bis 2004 selbst Maschinenbau an der Fakultät. „Arbeiten, die entstehen, sind nichts für die Schublade.“ Baum erinnert sich insbesondere an die Arbeit in kleinen Gruppen. Noch etwas hat sich seit seinem Abschluss kaum verändert: Die Tatsache, dass sich nur wenige Frauen für ein Maschinenbau-Studium entscheiden. Insgesamt liegt der Frauenanteil an der Fakultät bei 20 Prozent.

Neben Studierendenzahlen und Fächerangebot wurde in den vergangenen 20 Jahren auch die Belegschaft auf 90 Professoren und Lehrbeauftragte sowie 80 Mitarbeiter aufgestockt. Statt Frontalunterricht setzt man heute auf Unterrichtseinheiten per Internet. Zudem gilt es, die Ausbaustudiengänge zu verstetigen. Die Studierenden scheinen zumindest nicht auszugehen. Weyer verweist auf Wartelisten für Bewerber. „Und dann wollen wir versuchen, auch die Präzisionstechnik hier anzusiedeln“, blickt der Dekan in die Zukunft.So solle das Gebäude T2 nicht das letzte sein, sagt der Dekan.

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