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12.09.2018

Pforzheimer Gemeinderat: Bürgermeisterin Sibylle Schüssler unter Beschuss

Pforzheim. Über viele freundliche Worte durfte sich der neue Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn vorgestern bei seiner Amtseinführung freuen. Anders geht es seiner Bürgermeisterkollegin Sibylle Schüssler. Sie ist seit zwei Jahren im Amt und musste in letzter Zeit von der FDP/FW-Fraktion sowie von der CDU viel Kritik einstecken – auch in teils heftigen Worten.

Dabei ging es etwa um die Frage, ob sie in Bezug auf den Bebauungsplan „Carl-Hölzle-Straße“ befangen sei und ob sie es versäumt habe, rechtzeitig auf Bauverzögerungen beim Haus der Jugend zu reagieren (siehe „Die Fälle“). Neben der Fraktion WiP/Die Linke hat sich nun auch Axel Baumbusch, Fraktionsvorsitzender der Grünen Liste, geäußert. Bei Bürgermeistern komme es auf andere Kompetenzen an, so Baumbusch: „Es geht darum, eine Idee zu haben für eine Stadt, Stehvermögen, Überzeugungskraft, und Mitarbeiter motivieren zu können.“ Die fachliche Umsetzung obliege dann den Fachämtern. Schüssler selbst, die derzeit im Urlaub ist, blieb auf Anfrage der „Pforzheimer Zeitung“ zu den Anfeindungen gelassen. „Alle politischen Kräfte sollten sich jetzt gemeinsam hinsetzen und unsere Themen angehen, anstatt sich solche Gefechte zu liefern“, erklärte sie lediglich.

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