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Die Jury begutachtet die Entwürfe: René Dantes, Edeltraud Bülling, Mark S. Pace, Burkhard Thost und Professorin Christine Lüdeke (von links).   Frei
Die Jury begutachtet die Entwürfe: René Dantes, Edeltraud Bülling, Mark S. Pace, Burkhard Thost und Professorin Christine Lüdeke (von links). Frei
28.10.2015

Pforzheimer Goldstadtpokal 2016 noch ein Geheimnis

Wettbewerb im Studiengang Schmuck der Fakultät für Gestaltung an der Hochschule Pforzheim entschieden. Jury würdigt hohe Qualität. Die begehrte Tanztrophäe wird erst eine Woche vor dem Gala-Ball, der am 30. Januar 2016 stattfindet, bei Oberbürgermeister Gert Hager vorgestellt.

Kein Geheimnis ist es, dass der Goldstadtpokal 2016 der Stadt Pforzheim nicht mehr aus der Ideenschmiede von Reinhold Krause kommen wird. Die begehrte Trophäe, um den die Weltelite in den lateinamerikanischen Tänzen der Amateure am 30. Januar kommenden Jahres wieder im CongressCentrum antreten wird, war 37-mal von dem Designer kreiert worden – erstmals als Student der Kunst-und Werkschule Pforzheim (heute Fachhochschule), als er einen Wettbewerb gewonnen hatte. Mit dem Goldstadtpokal 2015 hatte sich Krause zurückgezogen. Nun hieß es „zurück zu den Wurzeln,“ denn im Fachbereich Schmuck der Fakultät für Gestaltung war wieder ein Wettbewerb ausgeschrieben worden. Gestern traf sich die Jury.

Acht Teilnehmer hatten ihre Arbeiten abgegeben. Vor den Semesterferien hatten sie mit Professorin Christine Lüdecke (Leiterin des Studiengangs Schmuck und Objekte der Alltagskultur) und weiteren Kommilitonen einem Training der Spitzenpaare des Schwarz-Club-Pforzheim beigewohnt, um einen Eindruck davon zu erhalten, wie sich die Tänzer bei ihrem Hochleistungssport auf dem Parkett bewegen. Ein Student hatte zu seinem Entwurf bemerkt: „Die Beziehung zwischen den Tanzpaaren schwebt als spürbarer Raum zwischen den Partnern und ist sowohl Harmonie und Dynamik in einem Zwischenraum, der knistert.“

Wer den Goldstadtpokal 2016 gestalten darf, steht fest, aber zwei Geheimnisse werden erst später gelüftet. In der kommenden Woche werden die Studenten ausgezeichnet, deren Entwürfe die ersten Plätze belegt haben. Doch die Trophäe wird traditionell erst eine Woche vor dem Galaball, der Turniertanz ist mittlerweile in ein attraktives Unterhaltungsprogramm eingebettet, bei Oberbürgermeister Gert Hager vorgestellt.

Die Jury mit Professorin Christine Lüdecke, dem Bildhauer René Dantes, IHK-Präsident Burkhard Thost (die Kammer stellte als Preisgeld 2000 Euro zur Verfügung), Mark S. Pace (das Dentalunternehmen ist einer der Hauptsponsoren beim Goldstadtpokal) und Edeltraud Bülling (Schwarz-Weiß-Club) war begeistert von der hohen Qualität des Wettbewerbs. Die Unterschiedlichkeit der eingesetzten Materialien (unter anderem Glas, Marmor, Bergkristall, Holz, Acryl, Porzellan, Silber, Gold) faszinierte ebenso wie die Vielfalt der Ausführungen für den Goldstadtpokal von der „Handarbeit“ bis zum Umsetzen von Tanzbewegungen durch computergesteuerte dreidimensionale Gestaltung. „Wir haben einen ersten Preisträger, doch Gewinner sind alle, die teilgenommen haben. Auch die Stadt Pforzheim, ihre Schmuckindustrie und die Hochschule“, lautete das Fazit der Jury.

www.goldstadtpokal.de