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Pforzheimer Gruschtelmarkt: Stöbern im Herzen der Goldstadt
Pforzheimer Gruschtelmarkt: Stöbern im Herzen der Goldstadt © privat
24.06.2014

Pforzheimer Gruschtelmarkt: Stöbern im Herzen der Goldstadt

Die Telefone beim WSP stehen nicht still: Vom Ruhrpott bis nach München verbreitet sich alljährlich die Kunde vom „zweitägigen Gruschtelvergnügen in der Goldstadt“, das die einschlägigen Szenemagazine landesweit als „einen der größten und beliebtesten Flohmärkte im Süden“ rühmen.

Zahnarztbestecke, Plateaustiefel, geschmacklos-schrilles Guildo Horn-Geschirr, Jugendstiltisch-besen, Haartrockenhauben, Bonsais, Badekappen und Bowleschüsseln: so oder so ähnlich könnte daher auch in diesem Jahr das buntgemischte Warenangebot beim „Pforzheimer Gruschtelmarkt“ aussehen. Es ist jedes Mal das Gleiche und doch immer wieder kurios, wie die Trödler aus Nah und Fern bepackt mit Kisten und Decken in der Pforzheimer Innenstadt Einzug halten und voll Enthusiasmus ihre kunterbunten Stände aufbauen.

Wenn der inzwischen 40. „Pforzheimer Gruschtelmarkt“ seine Pforten öffnet, findet sich da gar manches Schnäppchen, das das Herz eines Flohmarktfans höher schlagen lässt: 50.000 Besucher stöbern und feilschen regelmäßig bei dem aufgrund seiner Atmosphäre so beliebten Flohmarkt. Der Veranstalter WSP Citymarketing erwartet zu dem Spektakel auch in diesem Jahr wieder rund 600 Aussteller.

Beim „Pforzheimer Gruschtelmarkt“ darf gleich zwei Tage hintereinander „gegruschtelt“ werden. Los geht’s am Freitag, 11. Juli mit dem „Nacht-Gruschtelmarkt“ von 19 bis 23 Uhr. Von 17 bis 19 Uhr kann zum Aufbau der Stände vom Schloßberg her in die Fußgängerzone eingefahren werden. Von Freitag 23 Uhr bis Samstag 6 Uhr bittet das Amt für öffentliche Ordnung um Einhaltung der Nachtruhe. Weiter geht es dann mit dem Tag-Gruschtelmarkt am Samstag, 12. Juli von 8 bis 16 Uhr. Hier ist dann von 6 bis 8 Uhr zum Aufbau und nach Marktschluss nochmals um 16 Uhr von Ost nach West eine Einfahrt möglich. Für den Abbau und das Ausfahren haben die Aussteller exakt eine Stunde Zeit: pünktlich um 17 Uhr ist am Samstag Gruschtelmarkt-Entsorgungspartner ALBA zur Stelle um mit einem Großaufgebot an Personal und Fahrzeugen alle Spuren der Veranstaltung zu beseitigen. Während der Marktzeiten (Fr. 19-23 Uhr und Sa. 8-16 Uhr) ist aus Sicherheitsgründen grundsätzlich keine Ein-/Ausfahrt mehr möglich. Dies gilt auch für Anlieger und Garagenbesitzer im Marktareal!

Eine Anmeldung zum Flohmarkt ist nicht erforderlich. Mit der Teilnahme am Markt ist die im Internet oder bei der WSP Tourist Info erhältliche Marktordnung einzuhalten. Vom Verkauf grundsätzlich ausgeschlossen sind beispielsweise Neuwaren. Die „Besetzung“ einer Standfläche vor Freitag ist nicht erlaubt. Markierungen mit wetterfester Farbe sind verboten. Klebestreifen oder Kreidestriche müssen mit Belegung einer Fläche wieder entfernt werden.

In Sachen Beschädigungen und Hinterlassenschaften im Marktareal wird der Veranstalter WSP Citymarketing wieder ein strenges Auge haben. Durch Kontrollen und Geldbußen konnte in den letzten Jahren erfolgreich verhindert werden, dass Aussteller „einfach alles liegen lassen“ und die Pforzheimer Innenstadt mit Veranstaltungsende einem Sperrmüllareal gleicht. Die Standgebühr wird durch die Kassiererteams des WSP direkt an den Ständen kassiert. Berechnet wird nach tatsächlich belegter Quadratmeter-Fläche. Die Marktflächen erstrecken sich zwischen Oberem und Unterem Marktplatz, auf der Fußgängerzone der Westlichen und Östlichen Karl-Friedrich-Straße sowie im Blumenhof. Wenn alle anderen Flächen belegt sind gibt der WSP bei Bedarf Bereiche der Bahnhofstraße frei. Ausgenommene Flächen, wie die Gastronomie auf dem Marktplatz, werden entsprechend gekennzeichnet sein.

Alle Infos zum Gruschtelmarkt (Stellflächenplan, Marktordnung, Rettungswege, Aufbauzeiten, Gebühren, Anfahrt/Parken etc.) gibt es im Internet unter www.ws-pforzheim.de oder beim WSP unter Tel. 07231/393700.