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Am kommendem Montag wird der Pforzheimer Hauptbahnhof für alle, die nicht gut zu Fuß sind, drei Wochen lang zu einem harten Pflaster. Rollstuhlfahrer sind völlig außen vor. Fotos: Ketterl
Am kommendem Montag wird der Pforzheimer Hauptbahnhof für alle, die nicht gut zu Fuß sind, drei Wochen lang zu einem harten Pflaster. Rollstuhlfahrer sind völlig außen vor. Fotos: Ketterl
Am Ende der Arbeiten sollen Bahnsteig und Aufzug eben ineinander übergehen.
Am Ende der Arbeiten sollen Bahnsteig und Aufzug eben ineinander übergehen.
05.07.2016

Pforzheimer Hauptbahnhof baut um: Gehbehinderte steigen anderswo aus

Pforzheim. Der Pforzheimer Hauptbahnhof soll für Menschen mit Behinderung besser zugänglich werden, die Deutsche Bahn passt die Aufzüge an die neue Bahnsteighöhe an. Für jene Menschen, die von der Erhöhung auf 55 Zentimeter profitieren werden, bedeutet dies erst einmal eine Einschränkung.

Wie gemeldet, werden die drei Aufzüge an den Gleisen 1 bis 5 zwischen 11. und 29. Juli abgeschaltet. Die Bahn rät mobilitätseingeschränkten Reisenden „bitte alternative Bahnhöfe mit Servicepersonal zum Ein- und Aussteigen“ zu nutzen, etwa Stuttgart sowie Karlsruhe. „Die Mobilitätsservice-Zentrale der Bahn hilft Ihnen gerne bei der Organisation der Reise.“ Eine Alternative in Pforzheim gebe es nicht, erklärt ein Sprecher auf PZ-Nachfrage. „Das lässt sich leider nicht anders lösen.“ Aus Sicherheits- und Versicherungsgründen schieden Lösungen wie Treppenlifte oder spezielles Personal aus. Auch das Szenario, die Fahrstühle nacheinander statt gleichzeitig zu schließen, sei aus Planungssicht offenbar ungeeignet. Damit ist Pforzheim für Rollatornutzer und Rollstuhlfahrer ab dem kommenden Montag mit dem Zug nicht erreichbar.

Mehr lesen Sie am Mittwoch. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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