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Herr Tobias Malok, Teamleiter palliative care HELIOS Klinikum und Monika Müller, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes für die Hospizbewegung im Gespräch.
Herr Tobias Malok, Teamleiter palliative care HELIOS Klinikum und Monika Müller, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes für die Hospizbewegung im Gespräch. © Privat
Das Helios-Klinikum geht bei der Betreuung Schwerstkranker neue Wege: Geschäftsführerin Anne Matros, der Ärztliche Direktor Michael Stumpf, Referentin Monika Müller, die Onkologin Bettina Sandritter und Tobias Malok, Teamleiter für Palliative Care (von links).
Das Helios-Klinikum geht bei der Betreuung Schwerstkranker neue Wege: Geschäftsführerin Anne Matros, der Ärztliche Direktor Michael Stumpf, Referentin Monika Müller, die Onkologin Bettina Sandritter und Tobias Malok, Teamleiter für Palliative Care (von links).
31.03.2016

Pforzheimer Helios-Klinikum eröffnet Station für Todkranke

Pforzheim. Die Palliativmedizin verfügt nun am Helios-Klinikum über eine eigene Station. Bei der Feierstunde am Donnerstag kam das zähe Ringen um eine solche Neuerung, aber auch deren Bedeutung für Patienten und Angehörige zur Sprache.

Als Vertreter dieser Fachrichtung sei man belächelt oder bedauert worden, sagte Onkologin Bettina Sandritter. Inzwischen sei Palliativmedizin zum öffentlichen Thema und Politikum geworden. Es handele sich keineswegs um eine Sterbestation. Hier wird Patienten, deren Erkrankung nicht mehr zu heilen ist, zur Seite gestanden und ihre Lebensqualität erhöht. Interdisziplinär würden Krankheitssymptome kontrolliert und Schmerzen therapiert sowie eine psychologische und spirituelle Unterstützung gewährt, so Sandritter. Die Station, auf der 14 Mitarbeiter und eine Sekretärin tätig sind, verfügt über 13 Betten in fünf Einzel- und vier Zweibettzimmern. Es gibt einen Aufenthaltsraum und einen Zugang zur Kapelle. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.