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Zufriedene Gesichter am Ende vor dem Reallabor: Respekt gebührt diesen Hochschülern, die in der Kälte stundenlang Müll einsammelten. 

Pforzheimer Hochschüler vollbringen säckeweise gute Taten

Pforzheim. Sie dürften bei Passanten für Aufsehen gesorgt haben: etliche Zweier-Teams, die am Dienstagabend vielerorts in Pforzheims Stadtgebiet anzutreffen waren und sich regelmäßig danach bückten, was anderen zuvor lästig gewesen war.

Eine konzertierte Müllsammelaktion hatten die studentische Initiative Remedy sowie Campus X, eine Initiative des Vereins der Förderer und Alumni der Hochschule Pforzheim, initiiert. Und die Resonanz war enorm, denn auch die Initiativen commeo VWI und persolve kamen mit ins Boot. Rund 50 Teilnehmer habe man gezählt, berichtet Oliver Kirchherr (24), Student des Ressourceneffizienzmanagements, der die Aktion mit Max Schork von Campus X organisiert hatte: „Es war ein voller Erfolg.“

Mehrere Gebiete wurden durchkämmt, etwa der Bereich rund um die Hochschule samt Wildpark-Parkplatz, beim Studentenwohnheim im Hagenschieß, vor der Fakultät für Gestaltung an der Holzgartenstraße, aber auch innerstädtische Gebiete wie das Umfeld der Stadtkirche, die Zehnthofstraße und die Fußgängerzone. Größerer Schrott sei gefunden wurden, berichtet Kirchherr, unter anderem ein kaputter Bürostuhl, ein alter Staubsauger oder eine stattliche Duschvorhangstange. Im Wald habe man zudem eine Topfpflanze „gerettet“ – ein Hochschüler nahm sie mit nach Hause und bewahrte sie so vor dem Erfrieren. Unzählige Zigarettenstummel und -schachteln, Verpackungen aller Art sowie Altpapier und Plastikmüll seien in die Tüten gewandert. Laut Kirchherr kamen binnen dreier Stunden Dutzende Kilogramm aufgeklaubten wilden Mülls zusammen.

Mehr über die Müllsammelaktion lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.