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Rund 1000 Besucher beim „Pforzheimer Hochzeitstag" © Seibel
06.01.2011

„Pforzheimer Hochzeitstag" inspiriert Besucher

PFORZHEIM. Wer seine Hochzeit perfekt ausrichten will, der muss früh mit der Planung beginnen: Deshalb flanierten Annabelle Lindner und Florian Dietz aus Neuenbürg als zwei von etwa 1000 Besuchern am Donnerstag durch die Messe „Pforzheimer Hochzeitstag“, obwohl sie sich erst 2012 das Ja-Wort geben wollen. Im CongressCentrum zeigten 50 Aussteller vor allem aus der Region Mode und Trends rund um den schönsten Tag im Leben eines Paars.

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Zwischen Brautmoden, Fotoateliers, Dessous, Reisebüros und Ringherstellern ließen sich die beiden Heiratswilligen inspirieren. Die Messe bot eine gute Gelegenheit zur Orientierung. Annabelle Lindner hatte schon zuvor klare Vorstellungen von ihrem Kleid: „Ein cremefarbenes Kleid soll es sein, nicht zu pompös aber doch prinzessinenhaft.“ „Da jeder gerne in den Wonnemonaten im Sommer heiraten will“, so Florian Dietz, „haben wir den Fotografen bereits für nächstes Jahr gebucht.

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Wir wolle keine Kompromisse eingehen müssen.“ Zum elften Mal hatte Ben Epple, Inhaber von Glamourös Media-Event, die Messe ausgerichtet. Er und seine Frau Jutta waren selbst mit ihrem Geschäft vertreten. Bis zu 3500 Euro sei der Braut mitunter ihr Kleid wert, sagt Jutta Epple. Wer kein Designer-Stück erwerben wolle, könne auch unter 1000 Euro auf der Messe fündig werden. Für eine in der Regel mehrstündig dauernde Anprobe empfehle sich aber ein Termin.

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Visagisten und Stylisten könnten dann bereits einen Gesamteindruck vermitteln. „Während Männer sich schnell für einen Anzug entscheiden, sind Frauen länger auf der Suche“, sagte Ben Epple. Die Auswahl sei groß, freute sich Jutta Epple. Als sie ihren Mann vor 20 Jahren ehelichte, so erinnerte sie sich, da sei das anders gewesen. Ihr weißes Kostüm mit den Schulterpolstern hängt als Erinnerung noch immer im Schrank. Und so sei auch heute für die Braut das Kleid ein wichtiges Andenken an diesen schönen Tag .

Die Modenschau, musikalisch untermalt, zeigte denn auch die Trends für sie und ihn. Während die Frau im Meerjungfrauenlook, im Prinzessinenstil oder in einem klassisch geschnittenen Kleid in Weiß oder cremefarben über die Bühne schritt, kamen die Herren in taillierten dunklen Anzügen mit glänzenden Stoffen daher. Zwischendurch gab es Häppchen, Kostproben von opulenten Kuchen und die Gewissheit, dass die Malediven oder die Karibik als Reiseziele für die Flitterwochen durchaus angemessen sind.  Martina Schaefer