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Spuren industrieller Nutzung. Die denkmalgeschützte Güterabfertigungshalle ist das Herzstück des Areals an den Gleisen entlang der Güterstraße. Architekt und Eoos-Gesellschafter Markus Geiser (Mitte), will zusammen mit den Eoos-Geschäftsführern Michael Herzog (links) und Mathias Gürbüz ein Quartier mit einem Mix aus Wohnen und Arbeiten entwickeln. Foto: Seibel
Spuren industrieller Nutzung. Die denkmalgeschützte Güterabfertigungshalle ist das Herzstück des Areals an den Gleisen entlang der Güterstraße. Architekt und Eoos-Gesellschafter Markus Geiser (Mitte), will zusammen mit den Eoos-Geschäftsführern Michael Herzog (links) und Mathias Gürbüz ein Quartier mit einem Mix aus Wohnen und Arbeiten entwickeln. Foto: Seibel
18.12.2015

Pforzheimer Investor entwickelt das Güterbahnhofsareal West

Im vergangenen Monat hat die Pforzheimer Immobiliengesellschaft Eoos Energie & Häuser GmbH mit Sitz an der Julius-Moser-Straße rund 15 000 Quadratmeter Fläche westlich der Anshelmstraße gekauft. Fast zeitgleich hat die Stadtverwaltung genau für dieses Areal „Güterbahnhof West“ die Rahmenplanung festgezurrt und den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan im gemeinderätlichen Planungs- und Umweltausschuss erwirkt. Die Stadträte zeigten sich quer durch die Fraktionen angetan von der städtebaulichen Ausrichtung.

Nach Ansicht der Stadt hat das Areal mit der denkmalgeschützten Güterabfertigungshalle historischen Flair und ein besonderes Potenzial zur Entwicklung als Stadtquartier entlang einer Kreativachse. Bei der schrittweisen Entwicklung sollen private Initiativen eingebunden werden. Ein Werkstattverfahren hatte bereits 2013 erste Ideen in die Diskussion gebracht.

Das sehen die Investoren genauso. „Wir sind in guten Gesprächen mit der Stadt,“ sagt Mitgesellschafter und Pforzheimer Architekt Markus Geiser aus PZ-Anfrage. Er verbindet Kindheitserinnerungen mit dem Areal, an dem er eine Zeit lang vorbei und zur Schule ging. Er sieht sich und seine Mitstreiter in der Pflicht, etwas städtebaulich Hochwertiges für seine Heimatstadt zu entwickeln. Dabei existiere kein Zeitdruck. Doch allein die Planung werde weit mehr als ein Jahr beanspruchen.

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