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Noch keine Lösung in Sicht: Bis 2021 sollen die betroffenen Betreuungseinrichtungen von der evangelischen Kirche weiterbetrieben werden. Dann ist Schluss. Noch sind die Pläne für Alternativen überwiegend Theorie. Foto: dpa/Wolf
Noch keine Lösung in Sicht: Bis 2021 sollen die betroffenen Betreuungseinrichtungen von der evangelischen Kirche weiterbetrieben werden. Dann ist Schluss. Noch sind die Pläne für Alternativen überwiegend Theorie. Foto: dpa/Wolf
12.02.2018

Pforzheimer Kita-Landschaft im Umbruch: Die Sorge der Betroffenen wächst

Pforzheim. Die Umgestaltung der Kitalandschaft seitens der evangelischen Kirche sorgt für große Verunsicherung. Wie berichtet, sollen 2021 zehn Gruppen geschlossen, bis 2023 an anderer Stelle teils neue geschaffen werden. Eine konkrete Lösung ist im Einzelfall noch nicht in Sicht. Kirche und Stadt scheinen sich hier den Schwarzen Peter gegenseitig zuzuschieben.

Die Vorsitzende des Gesamtelternbeirats der Pforzheimer Kitas (GEPK), Jasmin Schäfer, wirft der evangelischen Kirche „unsoziales Verhalten“ vor. Neben alternativlosen Schließungen von Kitas fürchtet sie betriebsbedingte Kündigungen sowie das frühzeitige Wegbewerben des Personals. Seitens der evangelischen Kirche hat man Verständnis für die Verunsicherung. Die Situation sei schwierig, gesteht Dekanin Christiane Quincke. Man sei von der Kommune und weiteren Trägern abhängig. Jedoch wolle man alles dafür tun, dass die Zahl der Kita-Plätze und das Personal gehalten werden können. Nun hofft die Kirche auf ein Gespräch mit der Stadtverwaltung.

Doch auch diese äußert sich kritisch:„Echte Planbarkeit für uns ist bis heute nur eingeschränkt gegeben“, sagt Sozialbürgermeisterin Monika Müller. Die Stadt habe jedoch vorgesorgt: „Die bislang bekannten Schließungen sind alle in unsere Ausbauplanung eingeflossen.“

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