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Stimmen sich schon einmal auf das 1. Pforzheimer Rudelsingen ein: Die beidenVeranstalter Volker Becker (links) und Uli Wurschy.
Stimmen sich schon einmal auf das 1. Pforzheimer Rudelsingen ein: Die beidenVeranstalter Volker Becker (links) und Uli Wurschy.
03.06.2019

Pforzheimer Rudelsingen feiert Premiere: Wann Sie wie und wo mitsingen können

Pforzheim. Hier stehen die Stars nicht auf der Bühne, sondern davor. Denn beim 1. Pforzheimer Rudelsingen wird der ganze Saal mit einstimmen. So sieht es das Konzept von Volker Becker und Uli Wurschy vor, die das Mitmachevent am Dienstag, 25. Juni, im Kulturhaus Osterfeld veranstalten.

Und eines schicken die beiden gleich vorweg: Nicht jeder muss hier singen können – nur Spaß daran haben.

„Ein schiefer Ton geht unter, wenn 200 andere ihn treffen“, weiß Becker. Er vergleicht das Ganze mit den Stadiongesängen: „Wenn dort zur Melodie von ,Biene Maja‘ ein anderer Text gesungen wird, kann man das auch erkennen“, sagt er und schmunzelt. Gemeinsam mit Wurschy betreibt er eine Musikschule in Hessen. Parallel sind die beiden als „Team Odenwald“ in Süddeutschland unterwegs. Ihre Mission: Mit dem 2011 von einem Münsteraner ins Leben gerufenen Format gute Laune verbreiten. Bundesweit sind mittlerweile elf Teams im Einsatz – in mehr als 100 Städten.

Das Konzept ist simpel: Der Liedtext wird per Beamer an die Wand projiziert, Becker und Wurschy begleiten das Publikum an Klavier, Gitarre und Mikrofon. Simpel müssen auch die Stücke sein, schließlich sollen alle mitsingen können. „Ausschlaggebend sind die Strophen“, so Becker. Bei vielen Stücken kenne man nur den Refrain gut, sagt Wurschy. Immer mit im Gepäck haben die Musiker Hits von „ABBA“ und den „Beatles“. Ob „Er gehört zu mir“ (Marianne Rosenberg) oder „An Tagen wie diesen“ (Die Toten Hosen) – mitgesungen werden kann bei beliebten Schlagerhits ebenso wie bei angesagten Rocknummern. Die Hälfte der Lieder sind deutsch – auch das erhöht die Textsicherheit. Hinzu kommt regionales Liedgut. In Pforzheim dürfte da etwa „Lemon Tree“ von Fools Garden gute Chancen haben. Die Besucher selbst können ihre Liedwünsche vorab online abgeben.

Los geht es am 25. Juni um 19.30 Uhr im Malersaal, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Insgesamt werden 24 Lieder gemeinsam geträllert. Zwei Pausen gibt es auch, denn Singen macht durstig. Wenn die Veranstaltung in Pforzheim ankommt, soll sie keine Eintagsfliege bleiben. Bis zu sechsmal jährlich findet das „Rudelsingen“ in manchen Städten bereits statt. Das Ziel: Dass die Teilnehmer den Saal nach zweieinhalb Stunden beschwingt verlassen.

Tickets für das 1. Pforzheimer Rudelsingen am Dienstag, 25. Juni, gibt es für 13 Euro (ermäßigt 11 Euro) bei Reservixx, beim Kulturhaus Osterfeld oder unter www.rudelsingen.de. Dort können sich Teilnehmer auch mit ihren Liedwünschen anmelden.