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Im Mai 2012 beteiligte sich Mounir I. (rechts) an der Seite eines bärtigen Glaubensbruder mitten in der Pforzheimer City an der umstrittenen Koran-Aktion. PZ-Archiv © PZ-Archiv
11.09.2013

Pforzheimer Salafist vielleicht in Syrien erschossen

Pforzheim. Es verdichten sich derzeit Hinweise darauf, dass der Pforzheimer Salafist Ibrahim Munir Kämpfe im syrischen Aleppo nicht unbeschadet überstanden hat. Vergangene Woche wurde gegenüber der Pforzheimer Zeitung sogar vom Tod des 19-jährigen Jihadisten gesprochen, was von Polizeikreisen zunächst sehr zurückhaltend kommentiert wurde: So stimme das wohl nicht.

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Auf Nachfrage bei Polizeipressesprecher Frank Otruba und dem LKA gibt es derzeit keine amtliche Bestätigung, dass Ibrahim Munir ums Leben gekommen ist. Es gebe derzeit keine Erkenntnisse über seinen Aufenthaltsort und seinen Gesundheitszustand. Im Juni hatte Karl-Heinz Ruff, Leiter des Staatsschutzes beim LKA, bestätigt, dass sich Ibrahim Munir in Syrien aufhielte.

Ruff geht davon aus, dass der 19-jährige Pforzheimer von dem radikalen Salafisten Sabri Ben Abda zur Teilnahme an den Gefechten aufgestachelt wurde. Auch in Pforzheim war er schon aufgefallen.

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