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Lena Beigels „Supertaster“, eine skulpturale Ansammlung verschiedener Snackschalen, war eine der Pforzheimer Arbeiten auf der Dutch Design Week. Privat
Lena Beigels „Supertaster“, eine skulpturale Ansammlung verschiedener Snackschalen, war eine der Pforzheimer Arbeiten auf der Dutch Design Week. Privat
01.11.2016

Pforzheimer Schmuck-Absolventen präsentieren sich bei der Dutch Design Week

Pforzheim/Eindhoven. 208 einzelne Produkte hatten die zehn Schmuck-Absolventen der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim im Gepäck, als sie zur diesjährigen Dutch Design Week nach Eindhoven aufbrachen. Bereits zum fünften Mal hat der Studiengang Schmuck die wichtige Design-Messe, um sich einem internationalen Publikum vorzustellen.

Der Ausflug auf das internationale Parkett rentiert sich für die Pforzheimer Designer. Neben dem Verkauf der eigenen Entwürfe und Objekte stand vor allem das Netzwerken für die jungen Nachwuchskünstler auf dem Programm. Die Arbeiten stießen auf großes Interesse bei den Besuchern und wurden vom Fachpublikum sehr geschätzt. Für die Absolventen wiederum war es eine wichtige Erfahrung, den eigenen Marktwert einzuschätzen und sich selbst im internationalen Vergleich zu sehen. „Die Kontakte zu Galleristen und anderen Designern sind wichtig für künftige Projekte auf internationaler Ebene“, sagt Studiengangsleiterin Christine Lüdeke, die zusammen mit den Designern vor Ort war.

Experimentieren und Machen

Die Dutch Design Week, die erstmals im Jahr 2002 im niederländischen Eindhoven veranstaltet wurde, zählt jedes Jahr über 275 000 Besucher und 2500 Aussteller. Das Motto der diesjährigen Messe ist „The Making of“ – es entspricht auch dem Fokus im Pforzheimer Studiengang: Experimentieren und Machen. Die „Sectie-C“, in der die Pforzheimer ausstellten, hat sich zu einer der wichtigsten Adressen der Dutch Design Week entwickelt und war in diesem Jahr Ort der Eröffnungsveranstaltung.