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Freude über die Zertifikate: Nathalie Brucker, Luis Hauptmann und Christina Weisheit (vorne, von links) mit Elternsprecherin Sophia Schmidt, Schulleiterin Margarete Schaefer, Peggy Grüninger (Roche AG), Siegmut Keller (Kultusministerium), Projektleiter Jürgen Braun und Elternvertreter Alarich Brucker (hinten, von links). Foto: Erb
Freude über die Zertifikate: Nathalie Brucker, Luis Hauptmann und Christina Weisheit (vorne, von links) mit Elternsprecherin Sophia Schmidt, Schulleiterin Margarete Schaefer, Peggy Grüninger (Roche AG), Siegmut Keller (Kultusministerium), Projektleiter Jürgen Braun und Elternvertreter Alarich Brucker (hinten, von links). Foto: Erb
18.11.2015

Pforzheimer Schüler forschen in US-Labors

Pforzheim. Nathalie Brucker (18) und Luis Hauptmann (19) haben in Labors der University of South Carolina erste Erkenntnisse erarbeitet, die irgendwann die Lebensqualität und vielleicht auch die Heilungschancen krebskranker Menschen erhöhen könnten. Christina Weisheit (18) analysierte in den USA neurologische Tests, deren Resultate Einfluss auf die Schizophrenie-Forschung nehmen könnten. Alle drei angehende Wissenschaftler sind besonders befähigte Johanna-Wittum-Schüler, denen ein außergewöhnliches Projekt dieses Arbeiten im professionellen Umfeld ermöglichte.

Nach einer eindrucksvollen Präsentation ihrer Forschung haben die Austauschschüler am Mittwoch Zertifikate erhalten, die ziemlich wahrscheinlich für ihre berufliche Laufbahn wegweisend sind. Denn wie der Lehrer und Projektleiter Dr. Jürgen Braun berichtete, arbeiten alle der bislang 18 Wittum-Schüler, die dieses „Research Experience Scholars Program“ (RES) im Austausch mit der South Carolina Govenor School for Science and Mathematics absolvierten, inzwischen in den Bereichen Naturwissenschaften oder Medizin.

Welch hoher Stellenwert das Netzwerk von Schule, Wirtschaft und Wissenschaft hat, führten die Redner des kleinen Festakts vor Augen. Vom Stuttgarter Kultusministerium war Siegmut Keller gekommen, der die Johanna-Wittum-Schule als eine „international und weltumspannende Bildungseinrichtung“ bezeichnete. Diese „einzigartige Möglichkeit“ zur Wissenserweiterung im Bereich der Biotechnologie fördere nicht nur das interkulturelle Lernen, sondern auch „die transatlantische Freundschaft zwischen Baden-Württemberg und den USA“. Den wirtschaftlichen Partner vertraten Dr. Monika Mölders von der Roche Diagnostics GmbH in Mannheim und Peggy Grüninger von der Roche AG in Basel. „Ohne Forschung gäbe es kein Roche“, betonte Grüninger. Dem Pharma-Unternehmen sei dieses Projekt sehr wichtig.

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