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Mitglieder des Sozialausschusses (rechts der Vorsitzende, Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn) haben sich am Eutinger Talweg ein Bild von der Siedlung gemacht.  Foto: Meyer 

Pforzheimer Sozialausschuss macht sich ein Bild im Eutinger Tal: Siedlung beibehalten oder Dezentralisierung?

Pforzheim. Es ist kalt, knapp über dem Gefrierpunkt. Dankbar um die Zuteilung, laden ein Bewohner nach dem anderen Anfeuerholz, Pellets und Briketts auf Sackkarren und rumpeln über das Pflaster des Eutinger Talwegs zu ihren Einzelunterkünften, Männer- oder Frauen-Wohngemeinschaften. Wieder andere sitzen auf Bänken vor dem Beratungstreff des Wichernhauses am Wendehammer des östlichen Teils der Siedlung Unteres Enztal. Nur der weiße getunte SUV, mehrere hundert PS stark, eines Stadtrats passt wie die Faust aufs Auge. Die einen sagen: ein Ghetto, das stigmatisiert. Sie fordern – wie Bürgermeisterin Sibylle Schüssler – eine dezentrale Unterbringung. Andere – wie OB Peter Boch und Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn – votieren für eine Beibehaltung des Status quo und lediglich bauliche Verbesserungen.

Helen Leng und Rosario Aranzulla von der Fachstelle

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