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Das Bild zeigt die selbstgebaute Rube-Goldberg-Maschine, die die Studenten der Pforzheimer Hochschule gebaut haben.. Foto: Harald Koch.
Das Bild zeigt die selbstgebaute Rube-Goldberg-Maschine, die die Studenten der Pforzheimer Hochschule gebaut haben.. Foto: Harald Koch.
19.05.2017

Pforzheimer Studenten scheitern an Weltrekordversuch

Pforzheim. Studenten der Hochschule Pforzheim sind mit ihrem Weltrekordversuch gescheitert. Sie waren Monate mit der Konstruktion einer so genannten Rube-Goldberg-Maschine beschäftigt, die in zahlreichen Einzelpositionen zu einer Zielaufgabe führen soll.

Insgesamt 550 sich beeinflussende Schritte haben die angehenden Maschinenbauer hintereinander gebaut, bis sich ein Toilettendeckel öffnet. Gestern wurde die Konstruktion vor Zeugen in Gang gesetzt. „Der Weltrekordversuch hat zwar nicht funktioniert, aber wir sind trotzdem sehr stolz auf die Leistung“, sagte Rektor Professor Dr. Ulrich Jautz. „Das gute Wetter hat für viel zu heiße Luft und damit zu verzerrten Wettbewerbsbedingungen gesorgt, weswegen der Weltrekordversuch nicht geklappt hat.“ Der bisherige Weltrekord lag bei 418 Einzelpositionen. Die Rube-Goldberg-Maschine bildet den Höhepunkt der Ausstellung „Luxus!?“, die gestern eröffnet wurde. Sie ist noch bis Donnerstag, 25. Mai, im Alfons-Kern-Turm zu sehen.

Eine Rube-Goldberg-Maschine ist aus vielen verschiedenen Einzelpositionen gebaut, um anhand einer Kettenreaktion eine alltägliche Handlung auszuführen. Die Maschine ist kompliziert konstruiert und für die Ausführung der alltäglichen Handlung nicht notwendig. Trotzdem führt jeder einzelne Schritt dazu, dass die Maschine funktionieren kann.