Pforzheimer Vesperkirche hat 11.000 Essen ausgegeben

Pforzheim. Trotz Pandemie sei die am Wochenende endende vierwöchige Vesperkirche ein wichtiges Signal gewesen. „Die Vesperkirche ist ein unverzichtbares Angebot“, resümiert der Vorstandsvorsitzende Thomas Lutz. „Gerade in dieser Situation war es total wichtig, dass die Vesperkirche stattfand.“

Die Menschen nahmen das Angebot dankbar an. „Es gab zwar kein gemütliches Beisammensein in der Kirche, kein Friseur, keine Kinderbetreuung. Und dennoch freuten sich die Besucher über das Angebot eines warmen Essens, das Vesperpaket und ein paar nette Worte der Ehrenamtlichen“, so Elisabeth Schweizer vom Leitungsteam der Vesperkirche, die eine positive Bilanz zieht. Knapp 11.000 warme Essen als Teil der Vesperpakete, in denen sich auch noch Brot, Wurst, Käse, Obst und Süßigkeiten befanden, haben die Helfer verteilt. „Die große Not in der Stadt wurde wieder einmal sichtbar“, so Lutz. „Aber auch die Solidarität der Stadtgemeinschaft.“ Viele Privatpersonen, aber auch Firmen hätten Geld gespendet oder sich engagiert. Neben Schweizer waren auch noch Gaby Schulz und Rudolf Mehl im Leitungsteam fast täglich in der Stadtkirche engagiert. Insgesamt waren es in diesem Jahr 35 Ehrenamtliche, die den reibungslosen Ablauf gewährleistet haben.

Eine ausführliche Bilanz erscheint in der PZ am Montag.