nach oben
Wie tragfähig der Untergrund ist, l ässt das Regierungspräsidium mithilfe großer Spezialbohrer erkunden. Es handelt sich um die ersten sichtbaren Arbeiten am Westtangenten-Anschluss.
Wie tragfähig der Untergrund ist, l ässt das Regierungspräsidium mithilfe großer Spezialbohrer erkunden. Es handelt sich um die ersten sichtbaren Arbeiten am Westtangenten-Anschluss.
Das erste Stück vom ersten Teil des ersten Abschnitts:  Der  Anschluss (grüne Linie) der Westtangente an die A 8 ist nur der  Anfang. Grün gestrichelt: Der Rest bis zur Dietlinger Straße.
Das erste Stück vom ersten Teil des ersten Abschnitts: Der Anschluss (grüne Linie) der Westtangente an die A 8 ist nur der Anfang. Grün gestrichelt: Der Rest bis zur Dietlinger Straße.
09.03.2009

Pforzheimer Westtangente: Mit einem Loch geht’s los

PFORZHEIM. Die Anzeichen mehren sich, dass der Bau des A 8-Anschlusses Pforzheim-West an die zukünftige Westtangente bevor steht. Arbeiter untersuchen den Untergrund. Die Ausschreibung soll im Juni oder Juli erfolgen.

Ins Konjunkturprogramm hat es die Westtangente bekanntlich nicht geschafft, den Bau des Anschlusses an die A 8 und die B 294 aber hatte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bei seinem Besuch in Pforzheim für 2009 in Aussicht gestellt. Dies nimmt nun Gestalt an.

„Unser Ziel ist es, nach den Sommerferien mit dem Umbau zu beginnen“, sagt Uwe Herzel, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Vorbereitende Arbeiten lassen sich bereits beobachten. „Derzeit werden Bohrungen vorgenommen mit dem Ziel, den Baugrund für die Brücke über die B 10 zu untersuchen“, bestätigt Herzel. Im Juni, spätestens Juli will die Behörde soweit sein, dass sie die Arbeiten ausschreiben könne. Weitergehende Hoffnungen aber dämpft er. „Es geht nur um das Anschluss-Ohr“, sagt er. Eine Mitarbeiterin ergänzt: „Die Weiterführung an die L 562 (die Dietlinger Straße) ist noch nicht vorgesehen.“

Davon war zuletzt oft die Rede, weil über den Abschnitt bis zur Dietlinger Straße große Teile des Verkehrs von der Wilferdinger Höhe abfließen könnten und somit eine erste Entlastung durch das Vorhaben einträte. Zudem beginnt der teuerste Teil der Westtangente mit Tunnel erst jenseits der Dietlinger Straße.