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Stylisches Futterbehältnis: Lara (9, links) war eine der Ersten, die die neuen Futtertaschen des Wildparks ausprobieren durften.
Stylisches Futterbehältnis: Lara (9, links) war eine der Ersten, die die neuen Futtertaschen des Wildparks ausprobieren durften.
07.06.2017

Pforzheimer Wildpark bekommt Futtertaschen

Pforzheim. Im Wildpark sind vergangenen Freitag die neuen Futtertaschen vorgestellt worden, die von nun an als Alternative zu den Futterbechern verkauft werden sollen.

In Kooperation mit dem Förderverein des Wildparks hatten sich Elena Link, die Initiatorin des Projekts, und sechs weitere Näherinnen der Evangelisch-methodistischen Kirche daran gemacht, aus recyceltem Jeansstoff die Unikate anzufertigen. Die Idee, ein kindgerechteres Futterbehältnis zu entwickeln, habe sie schon länger gehabt, sagte Link. Mithilfe von Schlaufen könnten Kinder nun beispielsweise die Täschchen an der Hose festbinden, ohne dass das Futter beim Toben verloren geht. Auch Wildparkchef Carsten Schwarz lobte das Engagement der Frauen. Kinder und Tiere würden über das Füttern zusammengebracht – und eben das sei das wichtige Gut, was den Wildpark so besonders mache. Von dem Nachhaltigkeitsaspekt abgesehen – schließlich verhindern die Taschen zusätzliche Abfallproduktion – könne die Tasche durch das stabile Material die Kinder eine ganze Kindheit und darüber hinaus begleiten.

„Jetzt hoffen wir nur, dass die Besucher die Taschen bald wie selbstverständlich mit dem Wildpark in Verbindung bringen“, sagte Schwarz.