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Sandro Schäfer, Edorta Unamuno vom Birdcenter und Vicente und ein weiterer Praktikant aus Andalusien (von rechts), beim Aufbau eines Vogelnests. Foto: Privat
Sandro Schäfer, Edorta Unamuno vom Birdcenter und Vicente und ein weiterer Praktikant aus Andalusien (von rechts), beim Aufbau eines Vogelnests. Foto: Privat
22.12.2017

Pforzheimer arbeitet in Pforzheims Partnerstadt Gernika als Vogelschutzwart

Pforzheim/Gernika. Nach seinem Abitur an der Heinrich-Wieland-Schule im Juni stand für Sandro Schäfer fest, dass er vor einem Studium im Bereich Umwelttechnik ein freiwilliges ökologisches Praktikum machen will. Wo das sein soll, war für den 19-Jährigen klar: „Meine Klasse besuchte 2016 Pforzheims Partnerstadt Gernika.

Die Gegend und die Landschaft gefielen mir auf Anhieb, und so versuchte ich, in dem dort gelegenden Unesco-Naturschutzgebiet Urdaibai einen Praktikumsplatz in dem Birdcenter zu bekommen.“ Dank der Unterstützung seiner Spanischlehrerin klappte sein Vorhaben: Seit September arbeitet er im Urdaibai Birdcenter. Das Einleben fiel Schäfer, auch dank der Basken, nicht schwer. Das Birdcenter liegt in dem Dorf Gautégiz de Arteaga in der Umgebung von Gernika. „Von dem Observatorium habe ich einen unbeschreiblichen Ausblick über die Biosphäre und ihre Artenvielfalt“, erzählt Schäfer. Zu seinen Aufgaben gehört es, diese Artenvielfalt zu beobachten und die Arten genau zu bestimmen, so dass die gewonnenen Daten im Internet gesammelt werden können. So können andere Naturschutzgebiete ihre Daten abgleichen und den Bestand der verschiedenen Arten dokumentieren. Außerdem führt er meist deutsch- und englischsprachige Besucher durch das Museum im Birdcenter. Doch auch praktische Einsätze gehören zu Schäfers Arbeit, wie die Vögel mit Identifzierungsringen auszustatten, oder neue Nistplätze aufzubauen.

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