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Bei einer Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg starben 19 Menschen, Hunderte wurden verletzt - auch Pforzheimer waren unter den Gästen der Loveparade. © dpa
25.07.2010

Pforzheimer erleben Massenpanik auf der Loveparade

Pforzheim/Duisburg. Es sollte ein fröhliches Fest werden, es wurde die Hölle daraus. Bei der Loveparade in Duisburg starben 19 Menschen, Hunderte wurden verletzt. Auch einige Pforzheimer waren unter den Gästen - "Wir hatten höllische Angst", sagt einer.

„Wir haben zunächst gar nicht realisiert, was da gerade passiert ist“, erzählt der 22-jährige Daniel Frens aus Birkenfeld. Erst nach und nach sei ihm und seinen Freunden klar geworden, welche Folgen die Massenpanik gehabt habe. „Da lief es einem schon eiskalt den Rücken runter, schließlich hätte man auch selbst in dem Tunnel stecken können.“

Loveparade-Besucher aus Pforzheim schildern ihre Erlebnisse

Thoralf Reis aus Pforzheim hat erst durch einen Anruf seines Bruders mitbekommen, was passiert ist. „Er hat mich angerufen und gefragt, ob es mir gut geht“, sagt der 19-jährige Abiturient.

Mit den beiden unterwegs war auch der 19-jährige Rahman Yilmaz aus Pforzheim. Alle drei sehen die Schuld für das Geschehen bei der Organisation: „Es war klar, dass da etwas passieren muss“, sagt Yilmaz.

Die drei hatten einen weiteren Freund in der Menschenmasse verloren, wussten über sechs Stunden nicht, ob er sich unter den Opfern befindet. „Wir hatten höllische Angst“, sagt Frens.

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